Alt 07.09.2008   #1 (permalink)
AngelOfDespair
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Standard MANOWAR - Kings of Metal

so. hallozusammen. es gibt da etwas, wa ich zu diesem album loswerden möchte. und in dem ztusammenhang auch zu seinen nachfolgern. mir geht es in keinster weise darum, diese, im kern doch sehr gute band, irgentwie grundsätzlich zu diffamieren. allerdings muss ich was zu diesem album loswerden. ein album, dass im allgemeinen als klassiker gehandlt zu werden scheint, welches manche sogar als ihr bestes bezeichnen und als "das letzte große MANOWAR album" gehandelt wird. mit diesem wissen bin ich an das album herangegangen und fast vom stuhl gefallen. ein kurzer eindruck, den ich von den songs hab:
1 Wheels of Fire: ein cooler, rasanter song. bandtypischer ehr einfach gehalten mit tollem gesang. kein grund zum klagen.
2 Kings of Metal: hier gehts los. was soll das? ein stampfender rock song. an sich nicht schlimm. nur fehlt ihm genau das, was bei einem solchen song wichtig ist: mächtiger, ergreifender gesang und kraftvolles riffing. was bleibt ist ein belangloser rocker.
3 Heart of Steel: ein lichtblick. episch und mit großartigem gesang. der refräng ist zwar was lasch, aber das ist nicht soooo schlimm.
4 Sting of the Bumblebee: nett und beim ersten höhren ganz witzig. aber wer braucht sowas auf nem MANOWAR album?????
5 The Crown and the Ring: mhhh, was soll ich davon halten? wenn da wenigstens noch gitarren drin währen. aber so? son aufgeblasenes, und selbstverliebtes MANOWAR ding. nicht mehr als ein besseres intro (also ebenfalls zeimlich unnötig un belanglos).
6 Kingdom Come: schon wieder besser. hat ähnlch keit zu track nr 2. nur halt in gut^^. kein überflieger, aber ein klasse song.
7 Pleasure Slave: YES! so geht das. futter für den "Into Glory Ride" fan. der bisherige höhepunkt. und wenn da nicht ständig dieses nervige gestöhne wär, wär der song noch besser.
8 Hail and Kill: und wieder ein volltreffer. schnell und treiben, geiles intro, markiger refrain, tolle melodieführung. vieleicht sogar noch besser als Pleasure Slave.
9 Warriors Prayer: argh, was soll denn jetzt der stuss? ein total unnötiges, dämliches höhrspiel.
10 Blood of the Kings: und nochmal ein schöner, galoppierender stampfer zum abschluss. könnte zwar von der atmosphäre besser sein, ist aber deutlich einer derbesseren songs auf dem album.

fazit: drei geile (1, 7, 8), drei gute (3, 6, 10) und vier schlechte/unsinnige/überflüssige/langweilige (2, 4, 5, 9) songs (?). sieht so ein klassiker aus? hab ich keine ahnung (man könnte mir evtl vorwerfern, dass ich aus der golden phase der band nur "Into Glory Ride" hhab)? oder ist das mit dem album nur son "Master of Puppets"/"Reign in Blood" phänomen? naja, ist ja auch egal. fakt ist, das ich das album für maßlos überbewertet halöte und ich unglaublih enttäuscht war. aber das ist garnicht der knackpunkt (ich finde ne menge alben überbewertet, trotzde schreib ich dazu keinen so langen beitrag). was mich total aufregt, ist der umgang mit dieser scheibe. das es immer von neueren sachen heißt, nach "Kings of Metal" wär nix brauchbares mehr gekommen (siehe z.b. Fierce im review zu "Warriors of the World" zum song "Swords in the Wind"), was ich ja auch am anfang schon angemerkt hab.

was kam denn nach "Kings of Metal"? mal überlegen.... da wäre der dierekte nachfolger. "The Triumpf of Steel". ohne Ross the Boss und Scott Columbus. und ein absoluter hammer: der riesensong am anfang ist in der tat ein wenig ausufernd. er müsste ein bisschen gestrafft werden, ist aber auch in seinem normalzustand alles andere als schlecht. und selbst wenn man den abzieht bleibt 40 minuten großariger Heavy Metal. kein ausfall, hymne über hymne. noch nichtmal ein song, der schlechter als sehr gut wäre. dafür mit "The Power of thy Sword" einen der besten Heavy metal songs aller zeiten (meiner ansocht nach zumindest).
dann hätten wir da noch "Louder than Hell". darüber kann man sicherlich streiten. das album ist ehr rockig und hat bis auf "The Power" keine gewaltigen höhepunkte. es hat allerdings ne andere qualität, von der "Kings of Metal" nur träumen kann. es macht durchgängig spass. es hat keinen ausfall und viele gute songs. ein gutes album das von einem echten knaller abgeschlossen wird. eigentlich auch kein grund viel zu meckern.
und "Warriors of the World"? mhh, auch nicht schlecht, hat aber mit den gleichen problemen wie "Kings of Metal" zu kämpfen. zu wenige wirkliche highlights, zuviel unnützes gedöhns/ballast und nehandvoll gute songs. das wars ähnlich wie "Kings of Metal" ein nettes album. weder deutlich schlechter, noch besser.

und ich frag mich immernoch (und nach dem verfassen hier umsomehr), was an "Kings of Metal" so toll sein soll und warum diesem album ständig hinterhergeheult wird.vieleicht kann mir da mal jemand weiterhelfen.
danke für die aufmerksamkeit, das musste ich einfach mal loswerden

Geändert von AngelOfDespair (07.09.2008 um 13:03 Uhr)
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Alt 07.09.2008   #2 (permalink)
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Ich kann Manowar zwar nicht leiden und habe somit keine keine Ahnung, aber war nett zu lesen. (:
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Alt 15.09.2008   #3 (permalink)
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Wenn sonst keiner was schreibt, muss ich dann ja wohl doch, das kann man so nicht stehen lassen... ;-)

Zitat:
Zitat von AngelOfDespair Beitrag anzeigen
so. hallozusammen. es gibt da etwas, wa ich zu diesem album loswerden möchte. und in dem ztusammenhang auch zu seinen nachfolgern. mir geht es in keinster weise darum, diese, im kern doch sehr gute band, irgentwie grundsätzlich zu diffamieren.
Fänd ich aber nachvollziehbarer als dein Urteil zu "Kings of Metal"... ;-)

Zitat:
und ich frag mich immernoch (und nach dem verfassen hier umsomehr), was an "Kings of Metal" so toll sein soll und warum diesem album ständig hinterhergeheult wird.vieleicht kann mir da mal jemand weiterhelfen.
danke für die aufmerksamkeit, das musste ich einfach mal loswerden
Ich find es ziemlich schwer, das Album ganz neutral zu bewerten, weil da eben sehr viele Erinnerungen und viel Nostalgie mit drinsteckt. Aber ich denke man kann schon sagen, dass vieles, was MANOWAR auf "Kings of Metal" gemacht haben, später von vielen Bands und von MANOWAR selbst kopiert wurde. Zum Zeitpunkt des Releases war da eben "Kings of Metal" und daneben nicht noch tausende von Alben, die später weniger oder mehr davon beeinflusst waren. In dem Sinne also einwandfrei ein Klassiker, der meiner Meinung nach von vorne bis hinten großartiges Songwriting vorzuweisen hat.

Zitat:
2 Kings of Metal: hier gehts los. was soll das? ein stampfender rock song. an sich nicht schlimm. nur fehlt ihm genau das, was bei einem solchen song wichtig ist: mächtiger, ergreifender gesang und kraftvolles riffing. was bleibt ist ein belangloser rocker.
Ein treibender Rocker mit Klassiker-Songwriting, würde ich sagen.

Zitat:
3 Heart of Steel: ein lichtblick. episch und mit großartigem gesang. der refräng ist zwar was lasch, aber das ist nicht soooo schlimm.
Lascher Refrain? Naja, man kann auch sagen dass "I´m on a Highway to Hell, highway to hell...." ein lascher Refrain ist....aber Klassiker ist halt Klassiker, was soll man da sagen.... ;-)

Zitat:
4 Sting of the Bumblebee: nett und beim ersten höhren ganz witzig. aber wer braucht sowas auf nem MANOWAR album?????
Fans, die das erste Album der Band daheim stehen haben? ;-)

Zitat:
5 The Crown and the Ring: mhhh, was soll ich davon halten? wenn da wenigstens noch gitarren drin währen. aber so? son aufgeblasenes, und selbstverliebtes MANOWAR ding. nicht mehr als ein besseres intro (also ebenfalls zeimlich unnötig un belanglos).
Also mehr Klassiker geht echt nicht mehr...da gibts keine logische Argumentation...

Zitat:
6 Kingdom Come: schon wieder besser. hat ähnlch keit zu track nr 2. nur halt in gut^^. kein überflieger, aber ein klasse song.
Super Feeling, klasse Song.

Zitat:
7 Pleasure Slave: YES! so geht das. futter für den "Into Glory Ride" fan. der bisherige höhepunkt. und wenn da nicht ständig dieses nervige gestöhne wär, wär der song noch besser.
Übrigens der CD-Bonus-Track des Albums, der auf Vinyl nicht drauf war ...

Zitat:
8 Hail and Kill: und wieder ein volltreffer. schnell und treiben, geiles intro, markiger refrain, tolle melodieführung. vieleicht sogar noch besser als Pleasure Slave.
Eben.

Zitat:
9 Warriors Prayer: argh, was soll denn jetzt der stuss? ein total unnötiges, dämliches höhrspiel.
Ja aber "Kings of Metal" ohne den "Warriors Prayer" wäre nicht "Kings of Metal".

Zitat:
10 Blood of the Kings: und nochmal ein schöner, galoppierender stampfer zum abschluss. könnte zwar von der atmosphäre besser sein, ist aber deutlich einer derbesseren songs auf dem album.
Adrenalin pur. Heavy Metal pur.

Zitat:
fazit: drei geile (1, 7, 8), drei gute (3, 6, 10) und vier schlechte/unsinnige/überflüssige/langweilige (2, 4, 5, 9) songs (?). sieht so ein klassiker aus?
Das Problem sind nicht die Songs, sondern deine Bewertung... ;-)

Zitat:
hab ich keine ahnung (man könnte mir evtl vorwerfern, dass ich aus der golden phase der band nur "Into Glory Ride" hhab)? oder ist das mit dem album nur son "Master of Puppets"/"Reign in Blood" phänomen?
Keine Ahnung. Ich kenn eigentlich nur Leute, die MANOWAR nicht mögen, und denen "Kings of Metal" nicht gefällt. Aber für mich ist es schwer nachvollziehbar, dass jemand der MANOWAR mag, "Kings of Metal" nicht mag. Weils eben ne Ansammlung von großartigen MANOWAR-Songs ist.

Zitat:
naja, ist ja auch egal. fakt ist, das ich das album für maßlos überbewertet halöte und ich unglaublih enttäuscht war. aber das ist garnicht der knackpunkt (ich finde ne menge alben überbewertet, trotzde schreib ich dazu keinen so langen beitrag). was mich total aufregt, ist der umgang mit dieser scheibe. das es immer von neueren sachen heißt, nach "Kings of Metal" wär nix brauchbares mehr gekommen (siehe z.b. Fierce im review zu "Warriors of the World" zum song "Swords in the Wind"), was ich ja auch am anfang schon angemerkt hab.
Also so war das von mir sicher nicht gemeint. Einiges was danach kam, war brauchbar, aber eben selten so gut.

Zitat:
was kam denn nach "Kings of Metal"? mal überlegen.... da wäre der dierekte nachfolger. "The Triumpf of Steel". ohne Ross the Boss und Scott Columbus. und ein absoluter hammer: der riesensong am anfang ist in der tat ein wenig ausufernd. er müsste ein bisschen gestrafft werden, ist aber auch in seinem normalzustand alles andere als schlecht. und selbst wenn man den abzieht bleibt 40 minuten großariger Heavy Metal. kein ausfall, hymne über hymne. noch nichtmal ein song, der schlechter als sehr gut wäre. dafür mit "The Power of thy Sword" einen der besten Heavy metal songs aller zeiten (meiner ansocht nach zumindest).
"Triumph of Steel" ging ja zunächst einmal jahrelanges Warten auf ein neues Album voraus und als es dann draußen war musste ich es mir als eingefleischter MANOWAR-Fan zur damaligen Zeit ehrlich gesagt erst mal schönhören (hätte ich natürlich niemals zugegeben). "Achilles..." war sehr ambitioniert gemeint, aber blieb meiner MEinung nach hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Ich find den Song klasse, aber meine Erwartungen konnte er damals nicht erfüllen. Bei "Spirit Horse of the Cherokee" weiß ich bis heute nicht, ob ich den Song mag oder ob er mir zu aufgesetzt ist. "The Power of thy Sword" ist klasse, aber kann für mich zum Beispel mit der Durchschlagskraft von "Blood of the Kings" nicht mithalten und der ruhige Mittelteil ist im Gegensatz zu den ruhigen Mittelteilen von z.B. "Battle Hymns" oder "March for Revenge" wirklich lasch. Und "Master of the Wind" ist halt das Erfolgsrezept von "Heart of Steel" fortgesetzt, ist dabei aber wieder zu sehr gewollt.

Zitat:
dann hätten wir da noch "Louder than Hell". darüber kann man sicherlich streiten. das album ist ehr rockig und hat bis auf "The Power" keine gewaltigen höhepunkte. es hat allerdings ne andere qualität, von der "Kings of Metal" nur träumen kann. es macht durchgängig spass. es hat keinen ausfall und viele gute songs. ein gutes album das von einem echten knaller abgeschlossen wird. eigentlich auch kein grund viel zu meckern.
"Andere Qualität, von der "Kings of Metal" nur träumen kann" halte ich für ne gewagte Aussage. "Louder than Hell" hat seine guten Momente, aber das ist definitiv das erste MANOWAR-Album, das ich in meiner Sammlung verkaufen würde. "Courage" ist ein grausamer Schlager-Song und mit dieser ganzen Biker-Anbiederung konnte ich so gar nix anfangen. Das Album hält für mich einen Vergleich mit "Kings of Metal" zu keinem Zeitpunkt stand.

Ich denke was "Kings of Metal" ausmacht ist, dass MANOWAR den auf "Fighting the World" eingeschlagenen Weg beibehalten haben, dabei nur gute Songs geschrieben haben, mit "Heart of Steel" und "Crown and the Ring" bestimmte Elemente auf die Spitze getrieben haben, ohne dabei zu verkopft zu wirken und dadurch dem Album die Energie zu nehmen. Auf den Alben danach klingt vieles dann zu kalkuliert und verzwungen und das stört.

Aber vielleicht spielt bei mir tatsächlich einfach nur zu viel Nostalgie mit, das würd ich auf keinen Fall ausschließen... ;-)
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Alt 22.09.2008   #4 (permalink)
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"Kings Of Metal" ist gigantisch! P.U.N.K.T. ;-)

Bei The Crown And The Ring" bekomme ich Gänsehaut, Wheels Of Fire ist der Hammer. Okay über Sting Of The Bumblebee kann man streiten, ich brauch diesen Scheiss auch nicht aber der Rest des Albums ist ja wohl unantastbar. Klar, auf diesem Album sind Manowar eher rockig als episch aber das macht das Album keinen Deut schlechter.

Und Louder Than Hell ist ja wohl mal äußerst mitelprächtig. Einige wirklich gute Sachen aber auch viel Verschnitt. Aber so unterschiedlich können Meinungen sein.

Ich glaub ich muss mal einen Hell Of Fame Artikel zu Kings Of Metal schreiben hi hi hi. Ne, Spaß beiseite... den würde ich wohl eher zu "Fighting The World" schreiben welches zwar objektiv deutlich schächer als Kingd Of Metal ist aber halt meine erste Maonwar Scheibe war. Und die rockt ebenfalls mächtig, alleine wegen Black Wind, Fire & Steel, Defender.... AAARGH! Muss wieder mehr Manowar hören.

Zum nächsten Redaktionstreffen erscheine ich im Bärenfell-Tanga.
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Alt 22.09.2008   #5 (permalink)
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Kann davon mal bitte jemand Fotos machen um diese dann hier zu posten? Danke!
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Glaube mir, das willst du nicht sehen ^^
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Wenn genug Sprit da ist; und daran hat es bisher nie gemangelt hö hö hö!

Besorg schon mal die Joe Cocker CD mit "You Can Leave Your Hat On"!
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Ich dachte immer Redaktions-Treffen wären eher etwas trocken...bei euch wohl eher feucht-fröhlich...
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Wenn genug Sprit da ist; und daran hat es bisher nie gemangelt hö hö hö!

Besorg schon mal die Joe Cocker CD mit "You Can Leave Your Hat On"!
Nicht doch eher "At the gates - Blinded by fear"? ^^
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