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Muppets sind Metal

Monday, April 14. 2008
Am Samstagabend sollte es statt dem lokalen Metalkonzert etwas anderweitig ausgerichtete Kultur sein. Also zuerst zur mit gepflegtem Bluegrass unterlegten Stand-Up Comedy vom ehemaligen PINK FLOYD-Sessionbassisten Guy Pratt und danach abspacen zum SIGUR ROS "Heima"-Musikfilm in der Nocturne. Nach soviel gepflegter Atmosphäre umringt von schmerzhaft normalen Menschen schreit das Herz nach einem Kontrastprogramm.

Also flugs zum lokalen Metalkonzert, um zu schauen, wer aus dem Freundeskreis an diesem Abend als Alkleiche endet. Und natürlich gibt es eine Diskussion, nach welcher man wieder um eine Metal-These reicher ist: Die Muppetshow ist Metal.

Folgende Videoclips gereichen zur Argumentation für diese These:
1. Welcher Metaldrummer wollte am Anfang seiner Tage NICHT wie Animal sein? Clip 1 beweist: keiner.



2. Wer wollte nicht sofort eine Viking Metal-Band gründen, nachdem er diesen Clip gesehen hat? Clip 2 beweist: keiner.



Dass die Sesame Street Metal ist, wird ebenfalls schon lange vermutet. Kein Wunder, wenn Ernie und Bert einem anhand von LAST DAYS OF HUMANITYs "A Divine Proclamation for Finishing the Present Existance" endlich erklären, was die Essenz des Brutal Death Metals ist (abgesehen von der Live-Umsetzung am MOUNTAINS OF DEATH-Festival):



I rest my case.

Der Blog zum Black Metal-Bock

Thursday, September 27. 2007
Längst ist klar, dass sich das Internet mehr und mehr zu einer grossen Plattform für Selbstdarsteller gewandelt hat. MYSPACE, YOUTUBE - nicht von ungefähr sitzen das "My" und das "You" im Namen, so dass sich der Internetophile sogleich auf sich beziehen kann. Diesen narzisstischen Reizen kann auch die Black Metal-Szene nicht widerstehen. Längst sind die "Top 10 Most Ridiculous Black Metal Pictures" im Netz aufgetaucht und auch an den "Other Top 10" kann man sich inzwischen ergötzen, beziehungsweise sich ganz der visuellen Komponente hingeben. Corpsepaint, Wald, Berge, Schnee - das ist die Standardausrüstung für ein stilvolles schwarzmetallisch-adäquates Posing. Wer was von alten Helden, Sagen und Wikingern hält, braucht selbstverständlich Schwert, Schild und Trinkhorn. Wie aber sticht man hier noch heraus? Wie setzt man ein wahres Zeichen, um sich gegen all die anderen Bilderblackmetaller abzuheben?

Die Österreicher WALPURGI wissen es. Sie posieren nicht nur im Wald mit Corpsepaint. Nein, sie haben ein wesentlich selteneres Requisit in ihre Darstellung miteingebunden. Einen Bock. Genau. Einen mit Fell und Hörnern. Und einem Blick, der alles sagt.





Und bei diesem Bild sollten sich nicht nur jene fragen, die BATHORYs Debüt und VENOMs "Welcome to Hell" im Schrank stehen haben: WAS GESCHIEHT ALS NÄCHSTES MIT DIESEM BOCK?


Bildquelle:
http://www.myspace.com/walpurgi