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Spar dich reich – fahr nicht auf Festivals!

Friday, March 7. 2008

Ihr wollt dieses Jahr mal wieder ein paar Festivals mitnehmen, habt aber eigentlich keine Kohle? Dann kauft euch doch einfach ne Karte für das WACKEN OPEN AIR. Ihr wollt nicht nach WACKEN? Müßt ihr auch nicht! Seht das ganzer einfach als Investition um Kapital für weitere Festivalkarten zu erwirtschaften.

So gesehen bei einem Kumpel der seine WACKEN-Karte für letztes Jahr bei einem bekannten Online-Auktionshaus feilgeboten hat da er kurzfrisitg verhindert war. Bei 100 Euro Einsatz gute 200 Euro eingenommen. Von solchen Renditen träumt jeder windige Börsen-Spekulant. Und WACKEN meldet jetzt schon, dass das diesjährige Festival so gut wie ausverkauft ist. Da kann sich ja jeder selbst ausrechnen was im Sommer passiert.

Oder nehmen wir doch mal das KEEP IT TRUE Nummer 10. Da kosteten die Karten im Vorverkauf wie gewohnt äußerst günstige 30 Euro. Dementsprechend war auch mal wieder zügig ausverkauft, so dass man bei bereits erwähntem Auktionshaus inzwischen locker das vier bis fünffache des Originalpreises zahlen muss, wenn man noch spontan nach Lauda-Königshofen reisen möchte.

Wenn ihr also noch einen Tausender übrig habt, kauft euch doch mal einen ganzen Stapel an Karten und finanziert damit euer neues Auto, das nächste Jahr im Vollrausch oder die Geburtstagsparty im Puff. Wahlweise bucht ihr vom Ertrag auch einfach die Bands euer Wahl für eure nächste Gartenparty.

Neue Möglichkeiten des Konzertkartenverkaufs

Tuesday, September 18. 2007
Der Zeppelin fliegt wieder. Zumindest einmal, am 26. November in der Londoner o2-Arena. Da es sich um das erste Konzert der Band seit beinahe 20 Jahren handelt, gab es auch keine Probleme, das Kartenkontingent unters Volk zu bringen. Im Gegenteil: Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, haben ca. 20 Millionen ihr Kaufinteresse bekundet - die Arena bietet insgesamt etwa 20.000 Sitzplätze. Was liegt da näher, als eine Konzertkarten-Lotterie? Gestern endete die Frist, bis zu der Interessierte sich registrieren konnten, nun entscheidet das Los, wer die umgerechnet 180,- € teuren Tickets erwerben darf.

Meine Meinung: Wenn schon Lotterie, dann richtig - jeder Interessant zahlt einen geringen Beitrag, wer Glück hat, bekommt eine Karte zugelost, wer Pech hat, finanziert die Karten der Gewinner mit. Die weniger fanfreundliche Alternative: eine offizielle Auktion. Damit wären doch sicherlich noch weit mehr als die lächerlichen 180,- € pro Karte drin.

Wenn euch noch andere interessante Konzertkarten-Verkaufsmodelle einfallen, ob scherzhaft oder als ernstzunehmende Alternative zum üblichen First-come-first-serve, nutzt fleißig die Kommentarfunktion unseres Blogs.