Von Schulhöfen und Black Metallern
Saturday, November 3. 2007
Ich kann mich gut an die musikideologischen Kleinkriege auf den Schulhöfen der 80er erinnern. Im Kanton Zürich wurde dieses fakultative Fach unter dem Namen "Häwis gegen Räpper" abgehalten und die Beantwortung der Frage "Bisch en Häwi?" konnte physische Konsequenzen haben. Dank Grunge und kapitalistischem Markenverblödungwahnsinn verschwand dieses Gewissensfrage jedoch in den 90ern und die Häwis verzogen sich in den finsteren Underground. Oder verschwand sie gar nicht, sondern wurde einfach am Gymnasium nicht weiter ausgekämpft, da sich dort die Räpper nicht aufhielten? Wer weiss.
Doch jetzt ist die Frage wieder aufgetaucht, und die Häwis schlagen zurück. Seit kurzem weiss man dank der BILD, dass DIMMU BORGIR den Schulhof mit dem Gerichtssaal getauscht haben und sich dort den kleptomanischen Verbalvulgarier BUSHIDO vorknöpfen wollen. Dieser hat ausgerechnet beim norwegischen Black Metal-Hit "Mourning Palace" geklaut und fürchtet Satans Strafe so sehr, dass er nur noch ein "Kein Kommentar" über die Lippen bringt.
Überhaupt scheinen sich norwegische Black Metaller wieder mehr auf Gerichtsäle als geeignete Schlachtplätze verlagern zu wollen. Der aus seiner selbst gegründeten Band GORGOROTH geschasste Infernus verspricht auf Plappermaul bei Satan zurückzukommen. Um sein Versprechen zu unterstreichen, geizt er nicht mit Paragraphenprügel und wischt seinen ehemaligen Mitstreitern gerade noch eins aus, indem er die Evilness seines Bassisten durch Verraten dessen Berufes - ähm, sagen wir mal - schmälert. Dieser soll nämlich Grundschullehrer sein - wobei wir wieder da wären, wo wir begonnen haben. Auf dem Schulhof.
Doch jetzt ist die Frage wieder aufgetaucht, und die Häwis schlagen zurück. Seit kurzem weiss man dank der BILD, dass DIMMU BORGIR den Schulhof mit dem Gerichtssaal getauscht haben und sich dort den kleptomanischen Verbalvulgarier BUSHIDO vorknöpfen wollen. Dieser hat ausgerechnet beim norwegischen Black Metal-Hit "Mourning Palace" geklaut und fürchtet Satans Strafe so sehr, dass er nur noch ein "Kein Kommentar" über die Lippen bringt.
Überhaupt scheinen sich norwegische Black Metaller wieder mehr auf Gerichtsäle als geeignete Schlachtplätze verlagern zu wollen. Der aus seiner selbst gegründeten Band GORGOROTH geschasste Infernus verspricht auf Plappermaul bei Satan zurückzukommen. Um sein Versprechen zu unterstreichen, geizt er nicht mit Paragraphenprügel und wischt seinen ehemaligen Mitstreitern gerade noch eins aus, indem er die Evilness seines Bassisten durch Verraten dessen Berufes - ähm, sagen wir mal - schmälert. Dieser soll nämlich Grundschullehrer sein - wobei wir wieder da wären, wo wir begonnen haben. Auf dem Schulhof.





Thu, 03.07.2008 13:22
Ach man, wenn ich das nur vorher gelesen hätte.... [...]