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Horrorskop für die Woche vom 11. bis 17. Februar

Monday, February 11. 2008

Widder (21. März bis 19. April)
Das sieht gar nicht gut aus. Wenn die Sterne sich bekriegen, gibt es zwangsläufig Opfer unter der Zivilbevölkerung. In den nächsten Tagen trifft es dabei besonders Widder. Also am besten gar nicht erst das Haus verlassen.

Stier (20. April bis 20. Mai)
Stier unmotiviert. Stier langsam. Stier zu nichts zu gebrauchen. Stier bisweilen überflüssig. Stier besser hoffen auf Zukunft. Stier vorerst kein Glückspilz.

Zwillinge (21. Mai bis 20. Juni)
Eineiige Zwillinge müssen mit einem mühseligen Wochenbeginn rechnen. Zweieiige Zwillinge ergeht es besser. Allerdings wird der Freitag ein sehr gefährlicher Tag.

Krebs (21. Juni bis 22. Juli)
Lassen Sie die Finger von irgendwelchen Wiederveröffentlichungen. Sie werden doch nur enttäuscht sein und sich hinterher drüber aufregen, für so etwas Geld ausgegeben zu haben.

Löwe (23. Juli bis 22. August)
Nehmen Sie sich besser nicht zu viel vor. Sie schaffen es ja doch nicht. Die Sterne werden Ihnen jedenfalls nicht helfen. Lediglich Pluto ist Ihnen wohl gesonnen. Aber der hat im kosmischen Gesamtzusammenhang wenig zu melden.

Jungfrau (23. August bis 22. September)
Jupiter verheißt ungewisse Stunden, während Saturn und Merkur zumindest in den Nächten etwas Ruhe versprechen.

Waage (23. September bis 22. Oktober)
Heiter bis wolkig. Am Wochenende zunehmend wechselhaft mit einzelnen Schauern.

Skorpion (23. Oktober bis 21. November)
Sie sollten sich "Humanity Hour 1" kaufen. So viel Solidarität muss einfach sein.

Schütze (22. November bis 21. Dezember)
Der Blick auf die aktuelle Sternkonstellationen lässt sogar gestandenen Astrologen das Blut in den Adern gefrieren. Wenn es schon nicht das Ende ist, so kommt da doch eine ganz schön üble Suppe auf Sie zu. Es gibt natürlich auch noch Liebe - aber nicht für Ihr Sternzeichen.

Steinbock (22. Dezember bis 19. Januar)
Ihnen steht eine Woche bevor, in der Sie Ihren Geburtstag verfluchen, weil er so nahe an Weihnachten liegt und Sie nun wieder ein knappes Jahr lang auf die nächste Bescherung warten müssen.

Wassermann (20. Januar bis 18. Februar)
Das Alter macht sich bemerkbar. Vermeiden Sie unnötige Veränderungen. Es sei denn, Sie können sich in einen Stein oder eine True Metal-Band verwandeln.

Fische (19. Februar bis 20. März)
Eigentlich haben Sie Potenzial und Talent und unendlich viele Möglichkeiten, das Leben als Akt der Freude und Kreativität zu zelebrieren. Aber dann verplempern Sie Ihre Zeit doch wieder mit der Lektüre von Horoskopen, die sich als selbsterfüllende Prophezeiungen entpuppen und Sie hadern lassen, wo Ihrem Geist hätten Flügel wachsen können.

Nachtigall (Japan-Bonus-Sternzeichen)
Das Leben liebt Sie! Lächeln Sie! Tanzen Sie! Retten Sie die Welt! (Zitat Info-Zettel)

The Barfly alias Alan Tecchio

Saturday, February 9. 2008

Diese Woche stolperte ich über das Steppin' Out Magazine, da dort ein ausführliches Interview mit einer gewissen Schauspielerin (von der ich Fan bin) drin ist, welche darin meint, sie würde eine gewisse andere Schauspielerin (von der ich ebenfalls Fan bin) lieben. Warum zur Hölle schreibt der Junge das in einem Metal-Blog, werden sich jetzt viele fragen. Beim Blick ins Inhaltsverzeichnis sprang mir ein Name ins Auge, den ich schon lange nicht mehr gelesen hatte: Alan Tecchio. Zufall, dachte ich im ersten Moment. Aber dann wurde ich doch neugierig. Ein Blick in die Personalabteilung (bzw. ins Vampster-Archiv) zeigte: Er ist es wirklich, der ehemalige WATCHTOWER-Sänger, der das Meisterwerk "Control And Resistance" eingeträllert hat und von dem ich zu Hause Videos habe, wie er mit seinen damaligen Kollegen in Unterwäsche auf der Bühne rockt. Natürlich ist mir klar, dass der gute Mensch nicht angemessen für seine damalige Leistung entlohnt wurde und gezwungen ist, auf irgendeine andere Art seinen Lebensunterhalt zu erdienen. Und wie es aussieht, geht es ihm heute gut, zumal er mittlerweile Frontmann bei SEVEN WITCHES und somit immer noch im Metal aktiv ist. Für mich war diese unerwartete Begegnung allerdings Anlass genug, um mal wieder in die Vergangenheit einzutauchen und ein bisschen zu träumen.

Bückware

Wednesday, January 16. 2008
Als ich Anfang der 90er anfing, harte Musik zu hören, waren Heavy Metal-Abteilungen in größeren Plattenläden eher noch die Ausnahme. Nicht selten waren die Alben bei Pop/Rock einsortiert. Separate Neuheiten- und Chart-Regale gab es dagegen überall, schließlich sorgten diese beiden Bereiche für den meisten Umsatz. Mittlerweile kann der Umfang des Metal-Angebots in vielen Läden mühelos mit dem des Pop/Rock-Standardprogramms konkurrieren. Ein Hauptgrund dafür dürfte die Verlagerung des Mainstreamumsatzes auf Aktionsangebote sein. In den letzten vier Wochen suchte ich gleich zweimal vergeblich im A-Z-Sortiment (DVDs, 24 und 300 (=324?)), nur um auf Nachfrage bei den Preisschlagern doch noch fündig zu werden. Diese Tendenz erleichtert der Käuferschaft zwar die Entscheidung, entmündigt sie aber zugleich. Denn Newcomer, die nicht das Glück hatten, bei einer größeren Plattenfirma unterzukommen, werden zu Bückware degradiert - wenn sie überhaupt noch ins Sortiment genommen werden. Ich persönlich mag es herumzustöbern und begrüße es, wenn das Angebot komplett und alphabetisch sortiert ist. Um einen Überblick zu bekommen, konnte man früher einfach fragen. In altgedienten Metal-Läden (und besseren Multimediakettenfilialen) geht das auch heute noch. Aber wenn die Entwicklung - sowohl der Veröffentlichungsflut als auch der Sortimentausdünnung - ungehindert weitergeht, wird es im Heavy Metal irgendwann ebenfalls eine Zwei-Klassen-Gesellschaft geben.

Mögliche Maßnahmen gegen die Verbreitung von noch unveröffentlichten CDs

Sunday, December 30. 2007

Die Tonträgerindustrie beklagt sich (zu Recht), dass schwarze Schafe im Musikjournalismus die vorab zugesandten Promos (illegal) im Internet verbreiten. Als Gegenmaßnahme werden seit geraumer Zeit immer wieder Promo-CDs verstümmelt, d.h. es gibt Voice Overs (eine freundliche Stimme, die alle zwei Minuten mitteilt, was man gerade hört), Pieptöne (Piep, Piep, kleiner Satellit?) oder Überblendungen, bei denen die erste und letzte halbe Minute von jedem Stück ineinander übergehen (so wird jedes Album zum überlangen Progressive Metal-Epos). Dadurch wird das Hörerlebnis zum Teil erheblich gestört - was natürlich Sinn der Sache ist. Besagtes Hörerlebnis ist jedoch zentraler Bestandteil einer Rezension, so dass man vor der paradoxen Aufgabe steht, etwas zu besprechen, das man nicht vollständig gehört hat. (Was Vampster dazu bewegt hat, derartige Promos nicht mehr zu besprechen.)

Man kann über das Ausmaß der Hörerlebnisstörung diskutieren. Ich finde allerdings, dass man sich das sparen könnte, wenn die Plattenfirmen Anstrengungen unternähmen, die eingangs erwähnten schwarzen Schafe zu identifizieren und ihnen den Hahn abdreht. Man könnte die Promos individuell zu markieren, zum Beispiel mit einem kaum bzw. nicht hörbaren Morsecode am Ende eines Songs. Der Aufwand wäre hier natürlich groß. Einfacher wäre es, systematisch immer einem Pressevertreter eine volle Promo-Version zu schicken und allen anderen eine verstümmelte. Mittelfristig könnte man so feststellen, wo die undichten Stellen sind. Wenn mehrere Label koordiniert agieren, könnten man über kurz oder lang die Übeltäter ausmachen und sie vom Verteiler streichen. Dazu braucht es keine gerichtlichen Sanktionen. Möglicherweise hätte man nach zwei etwas arbeitsintensiveren Monaten bereits alle Verantwortlichen identifiziert und müsste nicht mehr Pauschalanschuldigungen machen.

Das KEEP IT TOO GOOD TO BE TRUE-Festival

Wednesday, December 5. 2007

Ein neuer Stern am Festival-Himmel ist aufgegangen: das KEEP IT TOO GOOD TO BE TRUE-Festival, kurz KITGTBT. Wann, wo und ob es stattfinden wird, ist zwar noch unklar, aber hier gibt es exklusiv vorab das Billing mitsamt der geplanten Setlisten.

Continue reading "Das KEEP IT TOO GOOD TO BE TRUE-Festival"

Interview mit einem MANOWAR-Fan

Monday, December 3. 2007

Zur Förderung des Szene-internen Dialogs gibt es heute ein kurzes Gesprächs mit MANOWAR-Fan A.F. über die Band, ihre Entwicklung und ihre DVDs.

Hast Du noch einen Überblick über die ganzen DVDs, die MANOWAR rausgebracht haben?
Absolut nicht mehr! Jedesmal, wenn ich ne neue DVD angekündigt wird, denk ich mir "hab ich mir die nicht schon vor ein paar Jahren zugelegt???"

Welche DVD würdest Du einem Gelegenheitsfan (wie mir) empfehlen, der weder Zeit, noch Geld, noch Lust hat, sich selbst einen Überblick zu verschaffen?
Wie soll ich eine Empfehlung abgeben, wenn ich nicht mal mehr weiß, was auf welcher DVD zu finden ist??? Ich empfehle eindeutig die ersten vier Studioalben!

Vermisst Du bei MANOWAR manchmal eine zweite Gitarre?
In keiner Weise. MANOWAR brauchen keine zweite Gitarre. Was ich vermisse, ist der richtige Gitarrist! Und das ist eindeutig Ross the Boss!!!

Was war Dein erster Eindruck vom "Fighting The World"-Album?
Oh mein Gott, was ist "Defender" nur für ein obergenailer Song!!!

Was haben MANOWAR, das andere Bands nicht haben?
Den besten Bassisten/Sänger/Gitarristen/Schlagzeuger der Welt! Was isn das für ne Frage? ;-)

Eine Runde Bedauern für die Universal Music Group

Tuesday, November 27. 2007
Via Jonathan Coulton stieß ich gerade auf einen aktuellen Wired-Artikel über Doug Morris, Geschäftsführer der Universal Music Group. Höhepunkt der erschreckend absurden Aussagen: Man habe die digitale Revolution nicht verpasst. Man habe schlichtweg nicht gewusst, was man hätte tun sollen. Denn in der Plattenindustrie hätte es niemanden gegeben, der sich mit Technik auskennt. Und man wäre auch nicht in der Lage gewesen, kompetentes Personal zu identifizieren und einzustellen. Aaaaaaah.

Die Homepage von Nuclear Blast wurde neu gestaltet.

Monday, November 26. 2007

Bei der Recherche nach Infos zum gestrigen Eintrag verschlug es mich auf die Homepage von Nuclear Blast. Eigentlich wollte ich nur kurz nach dem Soundtrack zu "Schwerter des Königs - Dungeon Siege" schauen. Doch was war da? Ups, ein neues Design! Ich bin fast gestorben vor seelisch-visueller Pein. Aus einer passablen, dezent überladenen Seite ist mit erschreckender Konsequenz ein Wirrwarr gemacht worden. Wer seine Walkmanknopfkopfhörer mal rasch in die Tasche gestopft hat und sie danach wieder entwirren musste, weiß, wovon ich spreche. Die Suchfelder beförderten meine liebevoll ausgewählten Begriffe ins Datennirvana, so dass ich schon glaubte, der Soundtrack sei gar nicht bei Nuclear Blast erschienen. Mehr aus Zufall fand ich ihn dann doch noch im optisch ungemein aussagelosen Veröffentlichungszeitstrahl.

Aus morbider Neugier verbrachte ich noch einen Moment auf den herrlich kontrastfrei gestalteten Seiten, auf denen Links und Resttext im LSD-grünen Einheitslook das Bild bestimmen. Oben lenkte ein buntes Banner erfolgreich die Aufmerksamkeit von der nach einem mysteriösen Prinzip auf mehrere Ebenen verteilten Navigation ab. Das Wort Survey stach mir trotzdem ins Auge, da ich im Alltag sehr viel damit zu tun habe. Tatsächlich verbarg sich dahinter eine Umfrage zum neuen Erscheinungsbild, an der ich spontan teilnahm. Ich hoffe nur, dass meine Kritik konstruktiv verarbeitet wird und nicht am gleichen Ort landet wie meine Suchbegriffe.

Heute entdeckte ich, dass es auch ein Tutorial zum neuen Outfit gibt. Dort erfuhr ich, dass in der Rubrik News Neuigkeiten stehen. An dieser Stelle brach ich ab und widmete mich interessanterteren Dingen.

Fliegerasse, hinauf!

Sunday, November 25. 2007


Auf The Red Baron-Homepage gibt es nun eine Vorschau, die überwiegend aus (atemberaubenden) Flugaufnahmen besteht und mit einer Orchester-meets-Hardrock-Musik unterlegt wurde. Metal im Mainstream-Kino ist zwar begrüßenswert. Doch warum geht man nicht noch einen entscheidenden Schritt weiter und nimmt die Songs, die wirklich zum Thema passen - namentlich "Tailgunner" und insbesondere "Aces High" von IRON MAIDEN? Ja, gut, beide sind auf den Zweiten Weltkrieg zugeschnitten und werden aus der "falschen" Persepektive gesungen. Ja, gut, ICED EARTH haben auf "The Glorious Burden" ein noch passenderes (aber auch schlechteres) Lied am Start.

Unweigerlich muss ich an Nuclear Blast und deren Soundtrack-CD zum Streifen "Schwerter des Königs - Dungeon Siege" denken. Vielleicht hätten die schwäbische Plattenfirma mal mit der schwäbischen Fliegerfilmproduktionsfirma schwätzen sollen. Zumindest hätte man vielleicht erreicht, dass etwa "Pilot In The Sky Of Dreams" von THRESHOLD nicht bei einem Mittelalter-/Fantasy-Streifen, sondern bei einem Film über Piloten Verwendung findet. Zweieinhalb Monate bleiben beiden Seiten noch, um "The Red Baron" - laut Berichten von ersten Testvorführungen übrigens im englischen Originalton (!) mit SCORPIONS-Akzent - ein würdiges musikalisches Gewand zu verpassen.

Telefonterror

Tuesday, November 6. 2007

Obwohl Steve Harris gelassen zu Protokoll gibt, dass IRON MAIDEN das Thema bereits 1982 mit "The Number Of The Beast" erschöpfend behandelt haben, stehen die letzten Wochen des Metal-Jahres 2007 ganz im Zeichen der Telekommunikation. Hier die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • GAMMA RAY ändern im letzten Augenblick den Titel ihres neuen Albums in "Land Of The Free Calls" um. Fanclub-Mitglieder können an einem exklusiven Gewinnspiel teilnehmen. Der Gewinner darf vorab mit Schlagzeuger Dan Zimmermann am Telefon über das Album, seine andere Band FREEDOM CALL und die Handynummer von Kai Hansen reden. Höhepunkt der HELLOWEEN/GAMMA RAY-Tour ist erwartungsgemäß die allabendliche Reunionseinlage "Ride The Skype". Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft werden zudem die beiden HELLOWEEN-Alben "Master Of The Ring Tones" und "Tele Don't Kom Easy" neu aufgelegt.
  • HAMMERCALL nehmen ihr siebtes Studio-Album mit dem Arbeitstitel "Homezone Of The Brave" in Angriff. Im Nuclear Blast-Shop kann man bereits jetzt die Stahlbox-Edition vorbestellen, die neben dem Album eine zweite CD enthalten wird, auf der Joacim Cans 25 Minuten lang das Freizeichen nachsingt.
  • Der limitierten Erstauflage des neuen Progrock-Konzeptdoppelalbums "Conversations With The Lord" von NEAL MORSE liegen Gutscheine für fünf Freigebete bei. Morse ist außerdem der kreative Kopf einer neuen Supergruppe bestehend aus ihm, Roine Stolt (Gitarre, FLOWER KINGS), Pete Trewavas (Bass, MARILLION) und Lars Ulrich (Schlagzeug, METALLICA). Das Projekt mit dem Namen UMTS wird als erstes musikalisches Lebenszeichen eine Single mit einer progressiven Neufassung der Kultnummer "The Call Of Cthulu" rausbringen.
  • CHARLIE DOMINICI legt mit "O³" den letzten Teil seiner Terroristen-Trilogie vor. Die Texte drehen sich um die letzten Handygespräche der Attentäter.
  • Nach erfolgreichen Alben wie "Dial Hard", "T." und "Phonerun" beschreiten GOTTHARD neue Wege in der Vermarktung ihrer Musik: Das neue Album "Flatrate" gibt es lediglich im Kombi-Pack Mobiltelefon/CD sowie für Traditionalisten Dosentelefon/Doppel-LP zu kaufen. Die Band erhofft sich dadurch eine Umsatzsteigerung im zweistelligen Bereich.
  • AGENT STEEL sind wieder auf Sängersuche. Bruce Hall hat die Band mit der Begründung verlassen, er wolle sich voll und ganz auf sein Solo-Projekt SETI konzentrieren und "nach Hause telefonieren".
  • Finnlands Exportschlager NOKIAWISH bereichert die Feiertage um eine weitere Auflage seines jüngsten Werks "Dark Passion Pay", auf der zusätzlich zum regulären Album eine Live-Version von "She Is My SIM" und die Orchester-Demo-MIDI-Klingeltonfassung von "SMS Of Wilderness" enthalten sind.
  • MOTÖRHEAD veröffentlichen ein astreines, rotziges Rockalbum.
  • PAIN OF SALVATION-Mastermind Daniel Gildenlöw löscht alle bisherigen Aufnahmen für das nächste Album und kündigt stattdessen eine CD mit den gesammelten Nachrichten seines Anrufbeantworters an. Seine Begründung: "Hier geht es nicht um irgendeinen kurzlebigen Trend, sondern um eine metasoziale Auseinandersetzung mit dem Karma unseres Publikums."
  • MANOWAR promoten ihre neue Single "Call-by-Call To Arms (live)" mit einem eigenen Festival. Joey DeMaio macht im Vorfeld bereits Schlagzeilen, weil er rechtliche Schritte gegen die Wagner-Erben in Bayreuth ankündigt, da ihm diese eine Direktverbindung zu Richard Wagner während des Auftritts - eigenen Angaben nach aus technischen Gründen - verwehren wollen.
  • FATES WARNING-Chefdenker Jim Matheos lässt verlauten, dass er in Zukunft keine Telefoninterviews mehr geben will. Gerüchten zufolge plant er eine Unplugged-Aufnahme des Albums "Disconnected".
  • Zuletzt kommt noch ein bislang unbetitelter Sampler zum Thema in die Regale, auf dem u.a. ANTHRAX ("Furnanikufesin"), T-COMMUNIC (TOTO-Cover "Hold The Line"), PRETTY MAIDS ("Red, Hotline & Heavy"), ANSWERING MACHINE HEAD (POLICE-Cover "Text Message In A Bottle"), SONATA ARCTICA ("Pre-Paid In Full") sowie RUNNING WILD (mit ihrer Anti-Telefonwerbung-Hymne "Bad To The Phone") zu hören sein werden.

Drawing on my fine command of the English language, I said nothing.

Monday, October 22. 2007

Brüssel, das Herz Europas. Eine unscheinbare Kneipe, im Fernsehen kommt Rugby (Frankreich-Argentinien). Unterhaltung mit ein paar der neuen Mitbewohnern. Auf Englisch, auch wenn niemand von uns Muttersprachler ist und in der Stadt Französisch und Holländisch die offiziellen Amtssprachen sind.

Ach, Heavy Metal, ja, das habe man auch mal gehört, früher. IRON MAIDEN und so. Die seien ja technisch und musikalisch auch die besten, habe man sich von jemand sagen lassen, der selber Musiker ist.

Mag ja sein, aber der beste Gitarrist ist, so glaube man, der von METALLICA. Genau, Kirk Hammett. Ja, der sei der beste.

Argentinien gewinnt mit 34:10.

NIGHTWISH-Karaoke

Thursday, October 11. 2007


Wenn Tarja Turunen cool wäre, würde sie sich die Bonus-CD des neuen NIGHTWISH-Albums "Dark Passion Play" nehmen, welche die Instrumentalversion des gesamten Werks enthält, dazu in einem Studio Karaoke singen und gaaanz zufällig die Aufnahmen an die Öffentlichkeit durchsickern lassen.

Wenn Tarja Turunen cool wäre, wäre sie allerdings gar nicht erst bei NIGHTWISH rausgeflogen.

Die Qual der Wahl

Tuesday, October 9. 2007

Wenn man für ein paar Monate ins Ausland zieht, noch dazu nach Belgien ("zu diesem Land fällt mir alles mögliche ein, aber keine Metal-Szene" - andrea), stellt sich natürlich die Frage, welche Musik man mitnimmt. Klar: alles, was man hat; das wäre die einfachste Lösung. Aber CDs und auch LPs sind schwer und der Platz im Spaßmobil begrenzt. Also vielleicht lieber das Beste digitalisieren und nur den PC als Musikquelle mitschleppen? Nein, das geht nicht; die Kiste läuft eh schon genug.

Nach einer Vorauswahl (350 Scheiben) musterte ich schließlich schweren Herzens Album für Album aus. Außerdem landeten alle LPs samt Plattenspieler ebenfalls in der Abstellkammer. Am Ende blieben etwas mehr als 100 Meisterwerke der Musik übrig. Und ein paar CDs, die ich noch für Vampster besprechen sollte. Und diverse digitale Kopien einzelner Stücke von den restlichen Alben.

Jetzt - nach einer Woche - habe ich mich schon hier und da geärgert, als ich z.B. spontan die (daheim gelassene)"Theater Of Fate"-Scheibe von VIPER hören wollte. Gleichzeitig finde ich es aber auch verblüffend, wie gut ich mit der limitierten Auswahl zurecht komme. Nun bin ich gespannt, welche Musik am häufigsten aufgelegt wird - ich führe jedenfalls Buch und werde hier bei Gelegenheit von meinen Erfahrungen berichten.

Unsere Besten: EDGUY oder doch eher der gute alte Ludwig van?

Tuesday, September 25. 2007
Das ZDF sucht Unsere Besten bzw. genauer gesagt Deutschlands beste Musikstars aller Zeiten. Obwohl wir bei Vampster den Usern die Möglichkeit geben, die besprochenen Alben mit Sternchen zu bewerten, verteilen wir selbst keine Noten. Denn die Aussagekraft einer einzigen Zahl ist in so einem Zusammenhang äußerst beschränkt. Zudem bin ich überzeugt, dass selbst bei Notenskalen mit wenigen Ausprägungen deren Bedeutung fragwürdig und die Grenzen dazwischen bestenfalls schwammig sind. Im Klartext: Die Qualität eines Albums lässt sich nicht auf einer Gut-Schlecht-Dimension abbilden, auch wenn an vielen Orten gerne dieser Eindruck erweckt wird.

Anstatt jetzt über intransitive Triaden zu philosophieren, komme ich besser auf die eingangs erwähnte Umfrage zurück. Dort steht eine bunte Mischung aus "Musikstars" zur Auswahl. Einerseits sind Chartstürmer wie Tokio Hotel und Herbert Grönemeyer am Start, andererseits rechne ich angesichts der ZDF-Publikumsstruktur den Herren Bach und Beethoven sehr gute Chancen aus. Sucht man nach härteren Bands, findet man neben den SCORPIONS und RAMMSTEIN auch EDGUY und PINK CREAM 69 (aber kein HELLOWEEN). Die Abstimmung wird sicherlich nicht die Klasse der Gewählten widerspiegeln; schon eher den Beliebtheitsgrad. Das Ergebnis wird nicht sehr aussagekräftig, aber vielleicht zumindest amüsant werden. Jedenfalls habe ich nach einigem Wanken für EDGUY gestimmt; aus Scheiß und weil ein Gespräch zwischen Tobias Sammet und Johannes B. Kerner sicherlich unterhaltsamer wäre als alles, was sonst auf dem Sender läuft.

Und nun überlege ich nicht mehr länger, wer "in Wahrheit" die besten Musikstars Deutschlands sind, sondern erfreue mich lieber an der Vielfalt (jeweils auf ihre eigene Art) sehr guter Gruppen, die gerade der Heavy Metal national wie auch international zu bieten hat.

Kleine Bitte an CD-Läden

Monday, September 24. 2007

CD-Seitenansichten

Sowohl in den CD-Supermärkten der großen Einheitsketten, als auch bei der Underground-Plattenbörse steht man als Fan vor Herausforderung, sich einen Überblick über das Angebot zu verschaffen. Ich persönlich halte gerne Ausschau nach Alben, die ich bereits besitze, um nach dem Prinzip der Ähnlichkeit Neues zu finden bzw. Sammlungslückenstopfer aufzuspüren. Die Kauflust wird in den meisten Fällen jedoch gleich zu Beginn gedämpft, weil man von den meisten (wenn nicht sogar allen) CDs im Angebot lediglich die Kunststoffoberseite sieht, die bei fast allen Alben gleich ausschaut. Schuber, Boxsets und dergleichen bilden die einzige Ausnahme.

In CD-Läden gibt es häufig Treppenregale, bei denen man von einem Bruchteil der CDs die Titelbilder sehen kann. Man wird dadurch dazu verleitet, nur einen selektiven Ausschnitt des Angebots überhaupt wahrzunehmen. Wer ernsthaft stöbern will, läuft Gefahr, sich einen Fingermuskelkater zu holen: tcktcktcktcktcktck - Pause - tcktcktcktcktcktck - Pause - tcktcktcktcktcktck - Schritt nach rechts - tcktcktcktcktcktck - Pause - tcktcktcktcktcktck - Pause - tcktcktcktcktcktck - ...

Was bei LPs aufgrund des Formats noch die vernünftigste Lösung war, wurde auf die CDs übertragen. Dabei bietet hier der Hüllenrücken genügend Platz für die Titelangaben in einer lesbaren Schriftgröße! Besonders bei CD-Börsen, wo die Ware in überfüllten Schachteln feilgeboten wird, benötigt man bisweilen größere Kraftanstrengungen, um zumindest die oberen Zentimeter der Covers zu erkennen, auf denen dann besonders bei kleineren Bands oft genug nur undefinierbares Artwork zu sehen ist. Gerade hier wäre es doch gut möglich, die CDs um 90 Grad zu drehen, so dass man auf einen Blick (und ohne Lärmentwicklung) den Inhalt erkennen kann. Klar, dann müssen jene, die trotzdem lieber nach Titelbildern stöbern wollen, den Kopf verdrehen. Das sollte aber für Metal-Fans, die stundenlang headbangen, kein Problem sein. Nun muss nur noch bei den Verantwortlichen das entsprechende Problembewusstsein geschaffen werden.