Die Qual der Wahl
Wenn man für ein paar Monate ins Ausland zieht, noch dazu nach Belgien ("zu diesem Land fällt mir alles mögliche ein, aber keine Metal-Szene" - andrea), stellt sich natürlich die Frage, welche Musik man mitnimmt. Klar: alles, was man hat; das wäre die einfachste Lösung. Aber CDs und auch LPs sind schwer und der Platz im Spaßmobil begrenzt. Also vielleicht lieber das Beste digitalisieren und nur den PC als Musikquelle mitschleppen? Nein, das geht nicht; die Kiste läuft eh schon genug.
Nach einer Vorauswahl (350 Scheiben) musterte ich schließlich schweren Herzens Album für Album aus. Außerdem landeten alle LPs samt Plattenspieler ebenfalls in der Abstellkammer. Am Ende blieben etwas mehr als 100 Meisterwerke der Musik übrig. Und ein paar CDs, die ich noch für Vampster besprechen sollte. Und diverse digitale Kopien einzelner Stücke von den restlichen Alben.
Jetzt - nach einer Woche - habe ich mich schon hier und da geärgert, als ich z.B. spontan die (daheim gelassene)"Theater Of Fate"-Scheibe von VIPER hören wollte. Gleichzeitig finde ich es aber auch verblüffend, wie gut ich mit der limitierten Auswahl zurecht komme. Nun bin ich gespannt, welche Musik am häufigsten aufgelegt wird - ich führe jedenfalls Buch und werde hier bei Gelegenheit von meinen Erfahrungen berichten.

