Musikalisches Aha-Erlebnis
Tatort MySpace: Von der SIEGES EVEN-Seite aus öffne ich in einem Tab deren "Freunde" INSIDE OUT (Label) und in einem zweiten Tab RHAPSODY OF FIRE, wo Alex Holzwarth ebenfalls die Stöcke schwingt. Während die Seite lädt, klicke ich beim Player auf die Stopp-Taste und widme mich erst einmal dem INSIDE OUT-Angebot. Da die "befreundete" Seite vom amerikanischen Zweig der Plattenfirma betrieben wird, suche ich vergeblich nach dem (auf der Band-Homepage erwähnten) neuen Song. Dafür erklingt ein Frickelintro mit flinken Gitarren und coolen Keyboard-Arpeggios. Ich schaue neugierig auf den Interpreten: POVERTY'S NO CRIME. Wow; die hatte ich noch als konventionelle Prog Metal-Band im Hinterkopf. Hier fand offensichtlich eine Mutation statt. Die Takte variieren munter, die Musiker kombinieren irrsinnige Melodien und schließlich donnert das Schlagzeug mit erstaunlich hoher Geschwindigkeit los.
Gerade als ich die Band schon zur Steigerung gratulieren und in den Olymp der bizarren Komplexmusikanten befördern will, muss ich feststellen, dass aus unerfindlichen Gründen ein Song von RHAPSODY ON FIRE parallel lief. Und dass POVERTY'S NO CRIME doch nur harmlosen Melodic Metal spielen. Also doch nur ein ganz normaler Montagmorgen.
Gerade als ich die Band schon zur Steigerung gratulieren und in den Olymp der bizarren Komplexmusikanten befördern will, muss ich feststellen, dass aus unerfindlichen Gründen ein Song von RHAPSODY ON FIRE parallel lief. Und dass POVERTY'S NO CRIME doch nur harmlosen Melodic Metal spielen. Also doch nur ein ganz normaler Montagmorgen.

