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Mögliche Maßnahmen gegen die Verbreitung von noch unveröffentlichten CDs

Sunday, December 30. 2007

Die Tonträgerindustrie beklagt sich (zu Recht), dass schwarze Schafe im Musikjournalismus die vorab zugesandten Promos (illegal) im Internet verbreiten. Als Gegenmaßnahme werden seit geraumer Zeit immer wieder Promo-CDs verstümmelt, d.h. es gibt Voice Overs (eine freundliche Stimme, die alle zwei Minuten mitteilt, was man gerade hört), Pieptöne (Piep, Piep, kleiner Satellit?) oder Überblendungen, bei denen die erste und letzte halbe Minute von jedem Stück ineinander übergehen (so wird jedes Album zum überlangen Progressive Metal-Epos). Dadurch wird das Hörerlebnis zum Teil erheblich gestört - was natürlich Sinn der Sache ist. Besagtes Hörerlebnis ist jedoch zentraler Bestandteil einer Rezension, so dass man vor der paradoxen Aufgabe steht, etwas zu besprechen, das man nicht vollständig gehört hat. (Was Vampster dazu bewegt hat, derartige Promos nicht mehr zu besprechen.)

Man kann über das Ausmaß der Hörerlebnisstörung diskutieren. Ich finde allerdings, dass man sich das sparen könnte, wenn die Plattenfirmen Anstrengungen unternähmen, die eingangs erwähnten schwarzen Schafe zu identifizieren und ihnen den Hahn abdreht. Man könnte die Promos individuell zu markieren, zum Beispiel mit einem kaum bzw. nicht hörbaren Morsecode am Ende eines Songs. Der Aufwand wäre hier natürlich groß. Einfacher wäre es, systematisch immer einem Pressevertreter eine volle Promo-Version zu schicken und allen anderen eine verstümmelte. Mittelfristig könnte man so feststellen, wo die undichten Stellen sind. Wenn mehrere Label koordiniert agieren, könnten man über kurz oder lang die Übeltäter ausmachen und sie vom Verteiler streichen. Dazu braucht es keine gerichtlichen Sanktionen. Möglicherweise hätte man nach zwei etwas arbeitsintensiveren Monaten bereits alle Verantwortlichen identifiziert und müsste nicht mehr Pauschalanschuldigungen machen.

Das KEEP IT TOO GOOD TO BE TRUE-Festival

Wednesday, December 5. 2007

Ein neuer Stern am Festival-Himmel ist aufgegangen: das KEEP IT TOO GOOD TO BE TRUE-Festival, kurz KITGTBT. Wann, wo und ob es stattfinden wird, ist zwar noch unklar, aber hier gibt es exklusiv vorab das Billing mitsamt der geplanten Setlisten.

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Interview mit einem MANOWAR-Fan

Monday, December 3. 2007

Zur Förderung des Szene-internen Dialogs gibt es heute ein kurzes Gesprächs mit MANOWAR-Fan A.F. über die Band, ihre Entwicklung und ihre DVDs.

Hast Du noch einen Überblick über die ganzen DVDs, die MANOWAR rausgebracht haben?
Absolut nicht mehr! Jedesmal, wenn ich ne neue DVD angekündigt wird, denk ich mir "hab ich mir die nicht schon vor ein paar Jahren zugelegt???"

Welche DVD würdest Du einem Gelegenheitsfan (wie mir) empfehlen, der weder Zeit, noch Geld, noch Lust hat, sich selbst einen Überblick zu verschaffen?
Wie soll ich eine Empfehlung abgeben, wenn ich nicht mal mehr weiß, was auf welcher DVD zu finden ist??? Ich empfehle eindeutig die ersten vier Studioalben!

Vermisst Du bei MANOWAR manchmal eine zweite Gitarre?
In keiner Weise. MANOWAR brauchen keine zweite Gitarre. Was ich vermisse, ist der richtige Gitarrist! Und das ist eindeutig Ross the Boss!!!

Was war Dein erster Eindruck vom "Fighting The World"-Album?
Oh mein Gott, was ist "Defender" nur für ein obergenailer Song!!!

Was haben MANOWAR, das andere Bands nicht haben?
Den besten Bassisten/Sänger/Gitarristen/Schlagzeuger der Welt! Was isn das für ne Frage? ;-)

Tod und Hass den Bierwerfern!

Sunday, December 2. 2007

Am Samstag in Arnhem hab ich ihn mal wieder erleben dürfen, den Bierbecher-Bombenhagel bei Konzerten. Und es kotzt mich an! Leere Becher werfen zeugt ja schon vom Fehlen einer gewissen geistigen Reife aber wenn die Dinger dann auch noch voll sind – was ja während des Fluges nicht lange so bleibt - steigt der Hass-Level ganz schnell in ungeahnte Höhen…

Es geht nicht jeder auf ein Metal-Konzert um sich in Bier zu suhlen. Wenn mal jemandem ein Bier aus der Hand fällt und man halt was abbekommt – kein Thema, schließlich sind wir doch alle gestandene Männer und fangen nicht gleich an zu weinen wenn wir mal etwas nass werden. Aber wenn ich vor lauter fliegenden Bierbechern und dem, sich über mich und alle drum herum stehenden verteilenden Inhalt nicht mehr dazu komme, das gerade so nebenbei auch noch statt findende Konzert zu genießen hört es echt auf.

Auch schön ist es, wenn die Bierbecher aus hartem Plastik sind und halbvoll durch den Raum fliegen. Die erreichen beim Aufprall im Gesicht durchaus eine gewisse Grundhärte wie ich selber schon herausfinden durfte. Also an alle Bierwerfer auf diesem Planeten: Haltet den Becher doch einfach über euren Kopf und dreht dann die Hand mitsamt Becher nach unten? Macht das Spaß? Nein? Mir auch nicht!