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VENOM: Resurrection

CD-Review vom 17.04.2000   drucken senden

Neuigkeiten! Das Duo Bauerfeind/ Hänsel kann nicht nur aufgemotzte Power -Metal- und Speedo-Bands produzieren, sondern im hohen Norden sogar technisch eher rumpelnden Legenden wie VENOM soundtechnisch auf die Sprünge helfen. Und wie! "Resurrection" ist die druckvollste VENOM Produktion ever und bringt gerade ihren druckvollen Drumsound glänzend zur Geltung. Und das ist die zweite Neuigkeit: Drummer Abaddon (der es vorzog, auf seiner Solo-CD dilletantischen Industrialsoundmüll zu produzieren, statt bei den bösen alten Männern zu bleiben) wurde durch Nachfolger Antton ersetzt, der das technisch beste VENOM-Druming hinlegt und der Scheibe einen gehörigen Tritt in den Arsch versetzt. Außerdem neu ist der zweite Gitarrist Pünktchen, der Altmeister Mantas unterstützt. Nee, war nur ein Witz. Witzig sind auch wieder die Texte der Band aus Newcastle Upon Tyne, hoffentlich liegt der regulären CD ein Textblatt bei - im Cronos’schen Gegurgel versanden vermutlich eine Menge der skurillen Pointen. Insgesamt ein sehr lebhafter und powervoller Nachfolger für "Cast In Stone", der alle alten VENOM-Trademarks vereint und soundtechnisch voll im heute verwurzelt ist. Da außer "Disbeliever", das den Refrain bis zum Excess wiederholt, alle Songs auf einem Niveau stehen und zum Teil sogar mitsingqualitäten haben, erübrigt sich das Herausstellen einzelner Tracks oder Passagen. VENOM eben. Wer von dem ganzen neumodischen Krempel entnervt ist oder mal das Original, die Begründer eines kompletten Genres, testen möchte kommt hier voll auf seine Kosten.
Wings

Besetzung:
Cronos - v, b
Mantas - g
Antton - dr

Tracklist:
1.Resurrection
2.Vengeance
3.War Against Christ
4.All There Is Fear
5.Pain
6.Pandemonium
7.Loaded
8.Firelight
9.Black Flame Of Satan
10.Controlfreak
11.Disbeliever
12.Man, Myth& Magic
13.Thirteen
14.Leviathan


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Es wurden 16 Artikel zu VENOM im vampster-Archiv gefunden.
Artikelübersicht anzeigen:

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