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IRRLYCHT/MEGAERA: Heimkehr in den Tod/ Der letzte seiner Art - [Split]

CD-Review vom 03.11.2009   drucken senden

cdreview - Heimkehr in den Tod/ Der letzte seiner Art – SplitEine Split-7" ist immer eine feine Sache, da man auf einem Rundling gleich zwei Bands entdecken kann. Mehr als ein Appetizer für die richtigen Alben der Bands kann dieser Split jedoch nicht sein, denn die Gesamtspielzeit von knapp 13 Minuten ist da technisch-bedingt sehr gering ausgefallen.

Was musikalisch geboten wird ist aber dennoch nicht von schlechten Eltern. Beide Bands sind im Black Metal mit deutschen Texten anzusiedeln. IRRLYCHT preschen durch die vorantreibenden Drums direkt los, das ganze Material bleibt aber dennoch im Midtempo-Bereich und kann dadurch punkten. Passend ist auch das kleine melodische Zwischenspiel, welches mit einer guten Gitarrenarbeit aufwarten kann.
Wie aus einer Hand fügt sich das Stück von MEGAERA an, da sie auf gleichem spielerischem Niveau agieren. Zwar ist hier die Soundqualität nicht so gut und der Gesang zu weit im Hintergrund, aber das ist für Black Metal noch gut vertretbar. Obwohl der Song als solches recht fies ausgefallen ist, gefällt die Schnelligkeit, die ab und zu durch Melodien, orchestrale Passagen und Vogellaute unterbrochen wird. Insgesamt sind MEGAERA eine Spur primitiver, da sie durch die räudige Sängerin einen sehr fiesen Beigeschmack erzielen.

Als Einblick in das Schaffen zweier deutscher Underground-Bands ist dieser Split durchaus geeignet, aber eigentlich kann man da auch gleich zu den richtigen Alben greifen.

Spielzeit: 12:46 Min.

Line-Up:
Line-Up IRRLYCHT:
Isegrimm – Gesang
Nordger - Gitarre
Moorgeist – Gitarre
Nordmann – Schlagzeug

Line-Up MEGAERA:
Megaera - Gesang
Valravn – Gitarre
Nordger – Bass
Goatruler – Schlagzeug


Label: Ketzer Records

Tracklist:
1. IRRLYCHT - Heimkehr in den Tod
2. MEGAERA - Der letzte seiner Art



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