werben bei vampster

vampster - Online Metal Magazin. Metal-Blog, RSS-Feeds, Wallpapers, News, Metal-Bands, CD-Reviews, Interviews, Festivals, Konzerte, Bilder & eCards, Clubguide, Community, Links
 
News CD-Reviews Interviews Konzertberichte Multimedia-Reviews Hell Of Fame Residenz Evil
Gallery Wallpapers eCards MP3s Videos
Forum vampster-Blog Gästebuch Umfragen fragt dr.vampster
Veranstaltungskalender Festivalübersicht Bands A-Z Clubguide RSS-Feeds News-Ticker Links
Kontakt Impressum vampster-Team Werben auf vampster Statistik Link zu uns Hilfe & FAQ Partner vampster unterstützen
vampster RSS-Feeds vampster auf deinem Palm / AvantGo vampster-Newsletter abonieren Merchandise, CDs, Tickets... Einkaufen bei vampster Translate this site into english
vampster.com > artikel > CD-Review

LORD AGHEROS: As a Sin

CD-Review vom 29.09.2008   drucken senden
Noch keine Kommentare. Kommentar schreiben.


cdreview - LORD AGHEROS: As a SinWürde sich Hans Zimmer einen Kunstledermantel kaufen, einen Drumcomputer, eine mittelmäßige Keyboard- und Gitarrenausrüstung, sowie ebensolche Aufnahmegeräte, würde Hans Zimmer BATHORY bis zum Erbrechen hören, es käme "As a Sin" dabei raus. Ebenso kitschig, bombastisch, konzeptlos und platt wäre es, und doch ist LORD AGHEROS, der für dieses Album wirklich verantwortlich ist, irgendwie sympathisch. Zwar ist die Musik seines Zweitwerks so platt, wie Norddeutschland und so authentisch wie "Das perfekte Promi-Dinner", aber dennoch gibt es einige schöne instrumentale Passagen, wie im Titeltrack oder in dem "Intermezzo". Generell eben eher dann, wenn LORD AGHEROS in den unmetallisch Sphären unterwegs ist. Das klingt zwar dann noch mehr nach schleimigem Gothic als der Rest, aber wenigstens hat es Stil, im Vergleich zu den konfusen schwarzmetallischen Stellen, hier gibt es wenigstens eine Gruftatmosphäre light zu erleben. Doch viel passiert nicht zwischen platten Keyboards, Drumcomputer, romantischen Gesangspassagen und schwarzmetallischem Kreischen, sowie der passenden Gitarren dazu. Schlimm wird es nur, wenn wie in "Glory Through Death" die sakralen Chöre auftauchen und für unfreiwillige Komik sorgen, ebenso wie die Helge Schneider-Orgel im abschließenden "Escape". Weder innovativ noch sonderlich gewitzt schlägt sich der Musiker durch dieses Album, heilfroh, wenn sich mal eine leise Frauenstimme zu ihm gesellt, um für ein wenig Knistern zu sorgen, wie in "Dancing in the Dark". Das Gegenteil von gut gemacht ist gut gemeint, deshalb lasse ich "As a Sin" gerade noch durchgehen, auch weil LORD AGHEROS unterm Strich doch Talent zur Schau stellt, das er jedoch derzeit noch rein gar nicht zu kanalisieren vermag. Wer den Kitsch des Gothic Metals, die Depression des langsamen Black Metals und die Langeweile von Ambient-ohne-richtiges-Können erträgt und mal etwas Neues hören will, denn das ist "As a Sin" auf jeden Fall, der kann sich ruhig trauen und mal reinhören. Wie gesagt, für Begeisterung sorgt das alles jedenfalls nicht gerade.

Veröffentlichungstermin: 29. September 2008

Spielzeit: 48:50 Min.

Line-Up:
Evangelou Gerassimos - Instruments, Vocals, Recordings


Label: My Kingdom Music
MySpace: http://www.myspace.com/lordagheros

Tracklist:
1. Drama Begins
2. The Gate of Solitude
3. Glory Through Death
4. Sacrilegium
5. Intermezzo
6. Ash to Ash and Dusk to Dark
7. As a Sin
8. Dancing in the Dark
9. Escape




LORD AGHEROS im vampster-Archiv


Keine weiteren Artikel gefunden.




Einkaufen

zum vampster-Shop »