MOUNTAINS OF DEATH 2008: Der Festivalbericht
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Freitag, 22.08.08
Suffocate Bastard | Twitch of the Death Nerve | Censored | Infested | Carnivore Diprosopus | Inveracity | Beheaded | Insideous Decrepancy | Misery Index | Agathocles
Samstag, 23.08.08
Sickening | Celebral Bore | Destructive Explosion of Anal Garland | Putiditry | Craniotomy | Infected Disarray | Requiem | Human Rejection | Carnal Decay | Despised Icon | Cephalic Carnage | Katalepsy | Black September
Auf das MOUNTAINS OF DEATH-Festival kann man sich seit nunmehr acht Jahren verlassen - in allen Bereichen. Unerschütterlich rahmen die mächtigen Felswände das Muothatal ein und liefern den Festivalbesuchern eine unvergleichliche Kulisse, welche trotz jährlicher Rückkehr immer wieder verzaubert. Freundlich weisen einem die Securities den Weg zu den Gratisparkplätzen. Die grüne Wiese neben dem Festivalgelände wird schon fleißig bezeltet und hier und dort brutzeln sich carnivorisch veranlagte Sickfucks eine Stärkung für den folgenden Moshpit-Marathon.
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| Bereit für den MOD-Moshpit: die Sickfucks |
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| Walliser Rockpolizii hinter dem Soundpult: Spiga |
Auch im Verkaufszelt ist alles beim Alten. Neben dem Bandmerchandise locken unter anderem die Angebote von FASTBEAST, NECRONOS und METALAGE PRODUCTIONS. Bei den Preisen lassen sich keine krassen Veränderungen ausmachen, sie bleiben moderat. Einige Bands verticken ihre CDs schon für zehn Euro, T-Shirts werden ab 12 Euro angeboten. Ebenfalls preiswert ist der festivaleigene Merchandise, der weggeht wie warme Semmeln.
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| Echte Brutal Death-Stullen von Festivalorganisator Reti |
SUFFOCATE BASTARD
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| Solider Festivalauftakt - SUFFOCATE BASTARD |
Bangend trotzen die Sickfucks dem Wetter und SUFFOCATE BASTARD goutieren dies mit tiefen Growls, fiesem Frognoise und weiteren Tracks ihres aktuellen Albums "Acts of contemporary violence" wie "Architects of perversity", "The rats are gathering in the cradle of hypocrisy", "Welcome to my tomb of immortal pain" und "All humanity lost". Die anfänglichen Soundprobleme werden vom Soundmeister Serge Spiga rasch beseitigt und SUFFOCATE BASTARD liefern einen mit schleppenden und schnellen Parts gewürzten, Soli-freien, soliden Festivalauftakt ab, den sie mit dem Track "A cenotaph built of lies" beschließen.
TWITCH OF THE DEATH NERVE
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| Ohne Probe auf die Bühne: TWITCH OF THE DEATH NERVE |
Musikalisch frönen die Briten ebenfalls dem brutalen Todesmetall. "Well if the turkey is in the high chair, where`s the baby", "Fetus dumplings" und "Perculiar perversions" werden nur mit einer Gitarre bestritten, doch das wird mit reichlich Frognoise-Einsatz wettgemacht, was in der entsprechenden "dschn dschn dschn uiii uiii uiii"-Soundkulisse resultiert. Für die nötige Schärfe sorgt bei TWITCH OF THE DEATH NERVE dann der Drummer, der nicht mit technisch anspruchsvollen Spielereien geizt. Dies vertreibt den Regen für eine Weile und die Briten reichen ihre brutalen Tracks "A Hundred and Twenty Days in Sodom" und "Locard principle" nach. Für den letzten Song "Pitezel family" setzt man dann auf Gastsänger Tom, der unter anderem bei BLASPHTIZED aktiv ist und live auch bei CREPITATION mitmischt, die letztes Jahr am MOUNTAINS OF DEATH slammend überzeugen konnten. Insgesamt liefern TWITCH OF THE DEATH NERVE also einen coolen Gig ab und beweisen erneut, dass England ein fetter, rotziger Blutstropfen auf der Brutal Death-Landkarte ist.
CENSORED
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| Schwede ohne Schwedendeath - Nik (CENSORED) |
Vom Vorgängerdemo "System disease" schafft es lediglich der Titeltrack in die Setliste und der Gig muss ohne das kultige "Bloody Butchery" aus dem Jahr 2002 auskommen. Technisch versiert und abwechslungsreich wird hier von den drei Jungs Todesmetall abgeliefert, der immer wieder überrascht und bereits Vorahnungen auf die freitäglichen Headliner MISERY INDEX aufkommen lässt. Mit "Faint", welches auch "in-existence" beschließt, beenden CENSORED ihren Auftritt und heimsen völlig zurecht reichlich Applaus von erfreuten Fans ein - cooler Gig!
INFESTED
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| Cooles Riffing - INFESTED aus Lübeck |
Das Album "...until it breaks down again" berücksichtigen die Brutal Deather hingegen nicht in ihrem Set, was jedoch angesichts des coolen Riffings mit vielen Flageoletts kaum auffällt. Die heftige Guttural-Brutalkante kommt sehr positiv bei den Fans an, die lautstark eine Zugabe verlangen und mit "Gore gravy" belohnt werden. Danach buhlt der Regen wieder um Aufmerksamkeit - und das In-Sicherheitbringen des Equipments auf der Bühne rückt in den Vordergrund.
CARNIVORE DIPROSOPUS
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| Dampfender Drummer im Regen: CARNIVORE DIPROSOPUS |
Nach einem Film-Dialog zwischen Mann und Frau, der passend mit dem Zitat "Welcome to the madhouse" endet, brettern CARNIVORE DIPROSOPUS los. Brachial-brutal geht es zu und her und ein Slam-affiner Part im Opener führt zu einem Circlepit im Zeitlupentempo, von dem auch der FINNTROLL-Shirtträger mitgerissen wird. Dampfwalzenparts und Vocals à la "dahingeschiedenes Borstenvieh" werden mit intensiven Moshpit-Aktivitäten quittiert und im Publikum findet sich auch ein stolzer Träger einer Plastikschweinenase, so dass die Vocals auch ein visuelles Gegenstück bei den Fans finden. Settechnisch wird vor allem das aktuelle Album "Madhouse`s macabre acts" berücksichtigt, doch auch ein DEHUMANIZED-Cover darf nicht fehlen. Hier und da findet sich zudem eine neue Spezies Fan, welche wohl mit dem Luftgitarristen verwandt ist, aber nur an Brutal Death Konzerten auftritt: der Luftgrunzer. Abgesehen von Fronter Oscar wirken die Musiker von CARNIVORE DIPROSOPUS zwar eher statisch, doch das positive Feedback auf ihren Gig bleibt nicht aus und äussert sich auch in Stage-Diving-Aktivitäten. Mit anderen Worten - die Nervosität ist weg und das kolumbianische Brutal Death-Team hat ebenfalls reüssiert.
INVERACITY
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| Ultraschnelle Fingerarbeit am INVERACITY-Bass: John |
Set-technisch berücksichtigt die Band vor allem das aktuelle Werk "Exterminations of millions", von welchem auch "Visions of coming apocalypse" und "Exposing the semihumans" berücksichtigt werden. In rot-grünes Licht getaucht, warten die Griechen auch mit dem einen oder anderen schleppend-mahlenden Part à la SUFFOCATION auf, allerdings dominiert unerbittliches Gebretter. Die Griechen sind sichtlich locker bei der Sache, haben technisch alles im Griff und sorgen für eine gute Stimmung im Pit, an dessen Rand auch zwei Metallerinnen mit Bikinioberteil statt Shirt den Regen auf ihre Körper prasseln lassen. Bevor der Regen auch INVERACITY erreicht, sind die letzten Klänge im Auftrag von Gore, Sodomie und Sadismus gespielt...
BEHEADED
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| Animiert Luftgrunzer zum Mitmachen: BEHEADED-Fronter Melchior |
BEHEADED liefern den passenden Sound für diese Aktivitäten, rasen durch ihre wirren Songs und präsentieren ihr aktuelles Album "Ominous bloodline" nicht nur mit dessen Opener "Crowned with repression". Locker vom Hocker prügelt sich Drummer Chris durch die Tracks und erledigt sämtliche Doublebass-Attacken lediglich mit schwarzen Sportsocken an den Füßen. Bassist David und die Gitarristen Chris und Nicky spielen sich konzentriert durch ihre Rasereien, die trotz der freundschaftlichen Verbandelung mit den Slammern CREPITATION nur selten von schleppenden Parts aufgelockert werden. Fronter Melchior gurgelbrüllt sich sowohl durch die Songs als auch durch die Ansagen und die völlig durchnässten Fans belohnen die Maltesern mit Gejubel und Applaus. Das Team Malta kann somit ebenfalls Punkte auf sein Konto verbuchen.
INSIDIOUS DECREPANCY
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| Selten live zu sehen - Shawn von INSIDIOUS DECREPANCY |
Da spielt es denn auch keine Rolle, wenn Mastermind Shawn live eher steif wirkt und geradezu an seinem Griffbrett klebt. Doch eben - der Kultfaktor und die Qualität des Materials wiegen schwerer und so stoßen Songs wie "Decadent Orgy of Atrocious Suffering", "Inebriated By The Blood of Divine Suffering Through Secular Dissection" oder "The Inerrancy of Profanation" auf Begeisterung im bewegungsfreudigen Publikum. Die vorderste Reihe bangt kollektiv mit, andere blicken gebannt auf die Bühne und genießen jede Minute dieser seltenen Live-Darbietung. Shawn wirkt über weite Strecken konzentriert-entrückt, doch hier und da huscht doch ein Funken Zufriedenheit über sein Gesicht aufgrund des positiven Feedbacks aus dem Publikum. Musikalisch wird das brutale Gebretter von INSIDIOUS DECREPANCY immer wieder durch etüdeske Partien aufgebrochen, allerdings driften die Texaner niemals in als melodiös zu bezeichnendes Spiel ab. Gegen Ende des Gigs bekundet Shawn mit "Thank you so fucking much for fucking sticking around" seine Freude und das texanische Trio wird nochmals tüchtig gefeiert - nach einer Zugabe ist dann allerdings Schluss und man ist sich einig, dass INSIDIOUS DECREPANCY die hohen Erwartungen erfüllt haben.
MISERY INDEX
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| Kälte und Regen verhindern keinen Moshpit |
Von der ersten Sekunde an sucht Fronter Jason (DYING FETUS) erfolgreich den Kontakt zum Publikum. Die Gitarristenfraktion Mark und Sparky gibt sich bewegungsfreudig und demonstriert unter anderem effektives Kreisbanging, was nicht ohne aktivierenden Effekt auf das Publikum bleibt.
Technisch gewohnt raffiniert zeigen die Amis, wo der vertrackte Hammer hängt und lassen keine Zweifel daran offen, dass sie den Headlinerstatus des Freitags ohne Wenn und Aber verdient haben. Zu den vertrackten Parts gesellt sich abwechslungsreiches Drumming. Obwohl Drummer Adam einen gehetzen Blick aufweist, als würde er von einem Wespenschwarm gejagt, sitzt bei MISERY INDEX jedes Break, wo es zu sitzen hat und ihre Performance ist tight wie ein Kamelarsch im Sandsturm.
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| Tight wie ein Kamelarsch im Sandsturm: MISERY INDEX |
Statt Luftgrunzer gehen nun die Luftschlagzeuger in der Meute tüchtig ab. Nach dem Opener "Conquistadores" (vom "Discordia"-Album) wildern MISERY INDEX in ihrer "Retaliate"-Vergangenheit und warten mit "The great depression" auf. Vom, im Oktober erscheinenden Album "Traitors" spielen die Amis den Titeltrack, der mit einem dissonant-groovigen Beginn und schleppend-raffinierten Riffs aufwartet. Die Menge reagiert sowohl auf neues wie auch altes Material positiv und "Traitors" ist weder allzu radikale Veränderung noch lähmend-verharrender Stillstand in Sachen Bandentwicklung.
Treibende Grooves heizen wiederum die Schaffung eines Moshpits an, Fans erklettern die Bühne und werden von der freundlichen Stage-Security noch zum Diven motiviert. "More, more"-Chöre sind genauso zu hören wie Applaus und Jubel, ja selbst der Fan, der von der Sanität auf der Bahre rausgetragen wird, hat noch ein glückliches Grinsen auf dem Gesicht. Mit dem schnell gespielten TERRORIZER-Cover "Dead shall rise" verabschieden sich MISERY INDEX für die Nacht - und haben von A bis Z überzeugt. Klasse!
AGATHOCLES
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| Grind is fucking protest - AGATHOCLES |
Unter dem Banner "Grind is protest, not posing" fällt diese Rolle dieses Jahr - zumindest für den Freitagabend - AGATHOCLES zu. Dass bei den Belgiern Posing nicht angesagt ist, zeigt sich auch im Umstand, dass sie ihren Auftritt überhaupt wahrnehmen, obwohl sich ihr Bassist lediglich zwei Wochen vorher umgebracht hat. So steht der Auftritt des Duos im Zeichen des Gedenkens an Bassist Tony und grosser Respekt für das Handeln von Jan und Nils wird vielerorts im Publikum bekundet.
Instrumentell beschränken sich AGATHOCLES aufs Nötigste und präsentieren ihren "Mincecore" lediglich mit Schlagzeug, Gitarre und Vocals. Jans Aufruf "All right, grind is fucking protest" wird von der spärlich werdenden Meute positiv aufgenommen und die vorhandenen Kräfte werden ein letztes Mal mobilisiert, um bei Songs wie "Big flat cages" und "Only friction" (von der aktuellen Split mit AVULSION) tüchtig abzumoshen. Das belgische Duo holt das meiste aus dem minimalistischen Setting heraus und pfeffert eine Grindcore-Bombe nach der nächsten runter. Die Ansagen beschränken sich auf ein Minimum und so hat man nicht selten das Gefühl, sich eine Grindcoreplatte anzuhören, statt an einem Konzert zu sein. Positiv aufgenommen wird die Performance der Belgier trotzdem - und viele holen sich draußen in der Kälte dabei noch die letzte Motivationsspritze, um nach Gigschluss um halb vier Uhr morgens im Partyzelt bei Brutal Death-Klängen die Nacht definitiv zum Tag zu saufen.
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Wo die Nacht zum Tag wird: das MOUNTAINS OF DEATH-Partyzelt |
SICKENING
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| Italienisches Weckkommando: SICKENING |
Optimistisch erwartet man also das Samstagsweckkommando SICKENING, die pünktlich um 13 Uhr ihr Set beginnen. Musikalisch bieten die Italiener brachialen Death Metal mit tiefem Gegrunze. Sänger Claudio beweist einmal mehr, dass man Äußerlichkeiten nicht zuviel Bedeutung zumessen sollte - unglaublich, dass aus einem solch schmalen Körper derart tiefes Grunzgrollen herausgepresst wird. Ergänzt wird die Performance durch einen flitzfingrigen Bassisten sowie zwei Gitarreros, welche sich mit Doppelgitarrenleads um Abwechslung bemühen.
Routiniert stellen die Italiener ihr aktuelles Album "Ignorance Supremacy" unter anderem mit dessen Titeltrack, "In torment`s pain", "Devouring the existence" und "Quartered brains" vor und lassen sich auch nicht davon aus der Ruhe bringen, als Stagesecurity Mike (EYES SEE RED, FIREBREATHER) einen kleinen Mangel am Drumkit gleich selbst behebt. Obwohl SICKENING auch bei "Blast of madness" und dem abschließenden "Embraced by hypocrisy" keine Patzer machen, ist die Publikumsreaktion noch etwas verhalten. Man merkt, dass vielen die durchzechte Nacht, die Kälte und die häufigen Regengüsse noch in den Knochen sitzen und es wohl noch mehr Aktivierungsenergie benötigt, um intensives Moshpittreiben hervorzurufen...
CEREBRAL BORE
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| Kotzt, kreischt und gurgelt sich die Seele aus dem Leib: Paddy (CEREBRAL BORE) |
Songwidmungen erhalten "Tschosef Fritzel" sowie Daniel und Patrick von AMAGORTIS, doch auch CEREBRAL BORE haben noch mit dem müden Publikum zu kämpfen. Viele genehmigen sich erst ein Pizzafrühstück und so formiert sich erst gegen Ende des Gigs ein temporärer Pit. Dennoch - eine solide Leistung, die den offenbar nicht Brutal Death-affinen Wettergott dazu motiviert, graue Nebelschwaden aufziehen zu lassen.
DESTRUCTIVE EXPLOSION OF ANAL GARLAND
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| Knackiger Grindcore mit dem bizarrsten Namen: DESTRUCTIVE EXPLOSION OF ANAL GARLAND |
Kurze, Grindcore-typische Songs mit abruptem Ende bestimmen das Set von DESTRUCTIVE EXPLOSION OF ANAL GARLAND. Der Bass-Sound ist scherbelnd verzerrt und auch die Gitarrenklänge vertreiben den Eindruck, dass hier ein alter Betonmischer am Werk ist, nicht. Dazu gesellt sich das wirklich nicht mehr humane Grunzen von Sänger Koloch, dessen Äußerungen über weite Strecken nur noch mit "oink oink" zusammengefasst werden können. Songtechnisch werden die Tracks der aktuellen Scheibe "Cutterclit" genauso berücksichtigt wie die aus dem letztjährigen Werk "Sealing off the vagina by sewer lid". Der Titelsong von "Cutterclit" widmen die Tschechen den Festivalorganisatoren und das Grindgeballer weckt die Meute mehr und mehr auf.
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| Nicht nur bei DESTRUCTIVE EXPLOSION OF ANAL GARLAND fleißig praktiziert: Stagediving |
PUTRIDITY
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| Schwungvolles Haarvolumen dank Zombieoralsex: PUTRIDITY |
Musikalisch setzen die Italiener auf brutalen Death Metal als Motivationshilfe. Dieser wird mit typischen, schleppenden Parts à la SUFFOCATION gewürzt, hier und da greifen auch kontrollierte Gitarrenquietscher in das Songgeschehen ein. Settechnisch berücksichtigen die Death Metaller vor allem ihr aktuelles Werk "Mental prolapse induces necrophilism", das unter anderen mit den Songs "Conscience in rigor mortis" und "Necrophiliac limitations" vorgestellt wird. Die nekrophilen Gelüste werden auch in Ansagen à la "Nothing better than having sex with the undead. This is `Zombie oral sex`" ausgelebt, äußern sich aber nicht in der Bewegungsfreude der Musiker, die abgesehen vom Frontmann sehr konzentriert und bisweilen etwas steif wirken. Trotzdem - im Pit kommt Bewegung auf und von einer Totenstarre ist definitiv nichts zu spüren.
CRANIOTOMY
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| Slowakische Brutalovollbedienung: CRANIOTOMY |
Settechnisch geht die Band hierbei chronologisch vor. Erst wird das 2003er-Album "It`s not cut out - it can`t be eaten" mit den Songs "He tortured the brain with a drill" und "Suffering in womb" vorgestellt, dann ist das 2005er-Werk "Cut a piece for your hunger" an der Reihe, von dem es neben dem Titeltrack die Lieder "Death in eyes", "Sick call" und "Dekubit" zu hören gibt. Nicht nur Drummer Shushka merkt man an, dass er mit Freude bei der Sache ist und daran ändert auch der wolkig-verhangene Ausblick inklusive Regenguss nichts. Gurgelbrüll-Galore.
INFECTED DISARRAY
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| Hauptberuflich im Forensiklabor, am MOD wilder Rastabassist: Tom C. (INFECTED DISARRAY) |
So zeigt Bassist Tom C. - der im echten Leben stilecht in einem forensischen Labor arbeitet - gleich im Opener "Gestated human slurry", dass auch am Tieftöner getappt werden kann. Fortan trotzt das Quintett mit krassem Triggersound ausgestattet dem Regen und berücksichtigt dabei unter anderem Songs wie "Masticated remains of detruncation" und "Side order of flies" vom 2001er Promo. Tracks vom kommenden Album werden ebenfalls runtergebrettert, doch der einsetzende Regen mäßigt auch die Publikumsreaktionen auf neuere Songs wie "Pre-natal Excavation of Diseased Ovarian Atrocity (Demonstrating the Necessity of Severe Prejudicial Infanticide within the Vomit Filled Womb", "To the Sorrow Filled Eyes and Pallid Bloated Corpulence Of Drowned Children, "Exhumation and Gross Disfiguration of Festering Stiffs" und "Viscous Dermal Tissues Necrotising In Venereal Quagmire". Mit "Disseminating Obscenity" schließen INFECTED DISARRAY ihren Gig ab und werden mit Applaus verabschiedet.
REQUIEM
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| Groovende Death Metal-Wand: REQUIEM |
Soundtechnisch haben auch REQUIEM einen guten Tag erwischt und zeigen gleich, dass sie das meiste aus ihrer Spielzeit rausholen wollen. Mit anderen Worten - die schweizerdeutschen Ansagen beschränken sich auf ein Minimum und Fronter Michi macht nur einmal außerhalb der Songtexte seinem Ärger gegen Überwachungsstaat und Polizeimacht Luft. Stattdessen packen REQUIEM soviele Songs wie nur irgend möglich in ihre Setliste und begeistern das Publikum. Dieses geht zum Skandieren von "REQUIEM, REQUIEM"-Chören über und auch der eine oder andere Stagediver bekundet mit einem mutigen Sprung seine Begeisterung. In den ersten vier Reihen ist kollektives Bangen angesagt und Songs wie "Can`t afford, won`t go forward", "Extinct by evolution" und "No means nothing" überzeugen von A bis Z.
Bassist Ralf legt zusammen mit dem teilweise mit geschlossenen Augen spielenden und entrückt wirkenden Drummer Reto Crola (PUNISH) einen soliden Groove-Boden, auf welchem Phil mit gewohnt effektivem Riffing die old schooligen, schnörkellosen Death Metal-Kreationen aufbaut. Pit-Formierung und reglos dastehende, zufriedene Fans - der REQUIEM-Gig ist definitiv eine Klasse für sich, wie auch die Darbietung der Tracks "Into the unknown" und "Premier killing league" (vom gleichnamigen Album) beweisen. "I, terrorist", "Murder USA", das alte "Government denies knowledge" und "From ashes to ashes" runden die Performance ab. Groovend verabschieden sich die Schweizer mit "Diary of a damaged brain" und die Vorfreude auf das kommende Werk "Infiltrate...obliterate...dominate" wird durch diesen Auftritt definitiv angefeuert. Schwer geil!
HUMAN REJECTION
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| Lässt sich auch nicht von aufdringlichen Fans zum Schweigen bringen: Alex (HUMAN REJECTION) |
Songtechnisch berücksichtigen die Griechen vor allem ihr aktuelles Album "Torture of decimation", doch auch zwei neue Songs werden ins Set aufgenommen. Brachiales Brutal-Gebolze trifft auf slammende Parts, was das Publikum zum Jubeln bringt und dem einsetzenden Regen kollektive Ignoranz beschert. Und die Widmung eines Songs an MISERY INDEX lässt dann schon gegen acht Uhr abends Vorfreude auf den heutigen Headliner aufkommen...
CARNAL DECAY
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| Heisser Drummer, kalte Nacht: Reti (CARNAL DECAY) |
Das Zeitalter von "Cutting off the head" wird sogleich mit dem Track "Shotgun facelift" eingebolzt. Reti holzt sich mit schwarzen Sportsocken an den Füßen durch den Track und es lassen sich trotz Festivalsorganisationsstress keine Ermüdungserscheinungen beim Drummer feststellen.
Isa und Michael geben sich wie gewohnt als bewegungsfreudige Frontsaitenfraktion, obwohl es mittlerweile auch auf die Bühne regnet und die Temperaturen so weit gefallen sind, dass man seinen Atem sieht.
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| Heisse Frau mit schnellen Riffs: Isa (CARNAL DECAY) |
Dies hält die vorderen Publikumsreihen nicht vom fleißigen Mitbangen ab und CARNAL DECAY liefern der Meute klassisch-brachialen Brutal Death Metal, der hier und da Erinnerungen an DYING FETUS aufkommen lässt und entsprechend bejubelt wird. Songtechnisch liegt der Schwerpunkt natürlich auf dem neuen Album, welches auch noch mit dem Titeltrack sowie den Songs "One by one" und "Raptured by torturing" vorgestellt wird. Richtig einfahren tut hierbei der ultraschleppende Part von "Chopping off the head" und es zeigt sich, dass CARNAL DECAY auch anno 2008 ihrem Stil treu bleiben.
Mit "Misanthropic deeds" und "Putrid fucked up dip potato" sind auch zwei Songs des Vorgängeralbums "Carnal pleasures" vertreten, die sich vorzüglich für einen Circle Pit eignen. Es wird fleißig gemosht und Michaels Songwidmung an seine anwesende Mutter - "Für eine vo mine Lieblingsmänsche, mini Muetter, det hine" - wird von den Sickfucks mit Applaus unterstrichen. Schließlich werden der Menge drei süß-eingepackte "Chopping off the head"-Pakete zur Taufe gespendet und trotz etwas abruptem Ende und starken Regenschauer geht auch der CARNAL DECAY-Gig als gelungene Vorstellung in die Annalen des MOUNTAINS OF DEATH 2008 ein.
DESPISED ICON
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| Spielfreude, Können und Bewegungslust: DESPISED ICON |
Der Umstand, dass die Truppe aus Montréal nicht nur zwei Sänger, sondern auch zwei Gitarristen in ihren Reihen hat, erklärt, weswegen die Bühne sogleich "bevölkerter" erscheint als noch beim Trio CARNAL DECAY. Professionell und perfekt durchgetimt bieten DESPISED ICON vertrackte, intelligente und abwechslungsreiche Songs, in denen tonnenschwere Groove-Parts genauso ihren Platz haben wie unerbittlich todesmetallisches Geholze. Spielfreude, Können und Bewegungslust durchziehen den Gig der Kanadier und sie lassen keine Zweifel darüber offen, dass sie der passende Toursupport für CEPHALIC CARNAGE sind. Dissonante Gitarrenlines treffen in Songs wie "The sunset will never charm us", "Furtive monologue", "Retina", "Sheltered reminiscence" auf breakige Passagen und die wirre Wildheit findet sich auch in "Fractured hands", "Warm blood" und "Bullet proof scale". Das Set berücksichtigt sowohl das aktuelle Album "The ills of modern man" als auch den Vorgänger "The healing process" und spätestens beim abschließenden "In the arms of perdition" sind sich nicht wenige musikalische Querköpfe im Publikum darüber einig, soeben eine äußerst reizvolle Bandentdeckung gemacht zu haben. Ein mehr als überzeugender Auftritt!
CEPHALIC CARNAGE
(nach oben)
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| Geballte Technik: CEPHALIC CARNAGE |
Egal ob CEPHALIC CARNAGE ihr Debüt "Conforming to abnormality" kurz vorstellen, das "Anomalies"-Album unter anderem mit "Counting the days" streifen oder das aktuelle "Xenosapien" mit "Divination and Violation" der Meute schmackhaft machen - stets regiert Brachialität und Abgedrehtheit zwischen Genie und Wahnsinn. Vom Drumming über die Gitarrenlines geben sich die Amis variantenreich und spielerisch-kompetent und Lenzigs Wünsche wie "I wanna see a circle pit American style here in Switzerland" werden von der Menge gerne erfüllt.
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| Humoristischer Ausnahmezustand während "Black Metal Sabbath": CEPHALIC CARNAGE |
Da kümmert es die Anwesenden auch wenig, dass es wieder regnet und man sich fragt, wie lange die Monitorboxen auf der Bühne durch die übergezogenen Müllsäcken wohl noch vor dem Wasser geschützt werden. Auch Mitsingspielchen - so muss die Menge etwa rechtzeitig "Die" brüllen während "Touched by an angel" klappen hervorragend und Publikum und Band sind nicht nur dank gemeinsamer Interessen - "drinking beer and smoking grass" ein Herz und eine Seele.
Während "Lucid Interval" klettern dann auch die ersten durchnässten Stagediver auf die Bühne und die Partystimmung auf und vor der Bühne ist ansteckend. Höhepunkt des Auftritts ist die Maskerade zum unvergleichlichen "Black Metal Sabbath", welche durch Lenzigs philosophische Genre-Gedanken - "Fuck, we`re not black metal. We`re death metal. Or disco." - ergänzt werden. Fazit: Klasse Sound, klasse Musiker, klasse Gig!
KATALEPSY
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Nach soviel Hirnfick-Musik dürstet das Brutaloherz lüstern nach slammiger, todesmetallischer Kost, die direkt in die blubbernden Eingeweide geht und als wuchtiger Pitsoundtrack taugt. Wie gut, dass die Organisatoren genau jetzt zu später Stunde die Russen von KATALEPSY für genau diese Aufgabe in die Schweiz geholt haben. Die kühlen Temperaturen - man sieht noch immer seinen Atem und die regennassen Kleider kleben klamm am Körper - kratzen das Quintett nicht im Geringsten. Wie ein Bandmitglied treffend bemerkt: "Is like in Moscow". Also sind die Klischee-Schneebilder aus den James Bond-Filmen doch die Wahrheit, denn bei KATALEPSY scheinen die herrschenden Temperaturen tatsächlich unter "sommerlich" abbuchbar zu sein.
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| From Russia with Slam: KATALEPSY |
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| Feiert mit MOTÖRHEAD - DJ Amadé |
BLACK SEPTEMBER
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Von den "Allah Akhbar"-Rufe aus dem Publikum gelockt, entern BLACK SEPTEMBER in den frühen Morgenstunden die Bühne. Die Begrüßung "Filthy Western imperialistic infidels! We`re from Damaskus in Syria. We`re not evil, we`re emotional!" mit arabischem Akzent wird begeistert aufgenommen. Eingeweihte wissen, dass nun eine grindige Vollbedienung folgt, die lyrisch die westliche und arabische Welt mit tüchtig Ironie aufs Korn nimmt - und man wünscht sich während diesem Gig nicht selten, dass der Mittlere Osten mehr mit solchen humorvollen Anschlägen assoziiert werden würde, statt mit den traurigen täglichen Nachrichten von Anschlägen der anderen Art.
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| Islamischer Terrorgrind: Suleyman Al-Tapanasi (BLACK SEPTEMBER) |
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| "Filthy Western imperialistic infidels!": Muhammad Ahmed Ben Salapan (BLACK SEPTEMBER) wettert gegen das Publikum |
Kultig auch das Ende des starken Gigs. BLACK SEPTEMBER schnallen sich die Sprengstoffgürtel um, um das gesamte Festival in Schutt und Asche zu legen und sich die 99 Jungfrauen im Paradies zu sichern. Doch kaum verklingen die letzten Töne von "The desert sands shall drink their blood", stürmt ein Mossad-Kommando die Bühne und nimmt die Humorterroristen fest. Die Handschellen klicken, die Bandmitglieder werden von der Bühne geschleift - ungläubige Gesichter im Publikum. Und erst einige Minuten später wird der Menge bewusst, dass zu einem kultigen Gig eben auch ein kultiger Abgang gehört.
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| Abdulaziz Abu Blasth Bith und seine Kumpanen werden verhaftet: das Ende von BLACK SEPTEMBER |
Fazit: Das MOUNTAINS OF DEATH 2008 geht sicherlich als die Festivalausgabe mit dem miesesten Wetter in die todesmetallischen Annalen ein. Gleichzeitig bleibt es trotz zahlreicher Besucher ein unvergleichlich familiäres Festival mit netter Security, freundlichem Barpersonal und angenehm unkommerzieller Atmosphäre - keine nervigen Werbebanner, kein Bierdiktat wie etwa an der EM 2008 und keine Kompromisse bezüglich Bandauswahl. Sympathisch auch die Bodenständigkeit des Events - die Organisatoren setzen auf lokale Essensanbieter und unterstützen die Schweizer Supermarktkette mit dem besten Ice Tea. Und immer wieder kommt man mit Zaungästen aus dem Dorf ins Gespräch und gerade hier, wo fröhlich zum Metzeln, Morden und Malträtieren gegurgelt und gegrunzt wird, bröckelt das Image des bösen Death Metallers. Ja, es ist alles beim Alten am MOUNTAINS OF DEATH. Und am Ende sind sich alle einig - selbst das mieseste Wetter kann einen nicht davon abhalten, auch nächstes Jahr wieder ans MOUNTAINS OF DEATH ins Muothatal zu pilgern...
Fotos: Andreas Szabo (ausser "Sandwich-Reti" von Arlette Huguenin D.)
Layout: Arlette Huguenin D., Andreas Szabo, Fierce
MOUNTAINS OF DEATH im vampster-Archiv
Es wurden 41 Artikel zu MOUNTAINS OF DEATH im vampster-Archiv gefunden.Artikelübersicht anzeigen:
Interview
MOUNTAINS OF DEATH 2011: Ein unbeugsames Festival in den Schweizer Voralpen (06.06.2011)
MOUNTAINS OF DEATH 2007: Berge, Brotsandwich und (Brutal) Death Metal (06.06.2007)
livereview
MOUNTAINS OF DEATH 2010 - Der Festivalbericht (31.03.2011)
MOUNTAINS OF DEATH 2009: Muotathal, 21. - 22.08.2009 (08.09.2009)
MOUNTAINS OF DEATH FESTIVAL VII (06.09.2007)
News
MOUNTAINS OF DEATH FESTIVAL: Gratis-DVD Download (24.04.2012)
MOUNTAINS OF DEATH 2011: mit KRISIUN und SEVERE TORTURE (27.06.2011)
MOUNTAINS OF DEATH 2011: Ticketverkauf gestartet (15.05.2011)
MOUNTAINS OF DEATH 2011: mit DECAPITATED und DEGRADE (07.05.2011)
MOUNTAINS OF DEATH 2011: mit EMBALMING THEATRE und weiteren Bands (07.03.2011)
MOUNTAINS OF DEATH 2011: erste Bands bestätigt (25.01.2011)
MOUNTAINS OF DEATH 2010: Running Order steht (14.08.2010)
MOUNTAINS OF DEATH 2010: BIRDFLESH, DISAVOWED und INHERIT DISEASE komplettieren Billing (25.03.2010)
MOUNTAINS OF DEATH 2010: DEVOURMENT, DYING FETUS, NECROPHAGIST und 14 weitere neue Bands (02.03.2010)
MOUNTAINS OF DEATH 2010: mit THE BLACK DAHLIA MURDER und SUFFOCATION (21.12.2009)
MOUNTAINS OF DEATH 2009: ohne DISAVOWED (19.08.2009)
MOUNTAINS OF DEATH 2009: SAKATAT komplettieren Billing (08.08.2009)
MOUNTAINS OF DEATH 2009: DEVOURMENT auf dem Billing (09.07.2009)
MOUNTAINS OF DEATH 2009: ohne SUFFOCATION, aber mit RESURRECTED und FIREBREATHER (25.05.2009)
MOUNTAINS OF DEATH 2009: mit SARCOLYTIC (24.04.2009)
MOUNTAINS OF DEATH 2009: SUFFOCATION, MISERY INDEX, HATE ETERNAL und sieben weitere Bands (26.03.2009)
MOUNTAINS OF DEATH 2009: mit HUMAN MINCER (07.02.2009)
MOUNTAINS OF DEATH 2009: mit PSYCROPTIC und BENEATH THE MASSACRE (22.12.2008)
MOUNTAINS OF DEATH 2009: mit KRAANIUM und CAPTAIN CLEANOFF (06.12.2008)
MOUNTAINS OF DEATH 2009: mit DEPRESSION (14.10.2008)
MOUNTAINS OF DEATH 2008: INFESTED statt KRONOS (20.08.2008)
MOUNTAINS OF DEATH 2008: PUTRIDITY ersetzen DESPONDENCY (19.08.2008)
MOUNTAINS OF DEATH 2008: MISERY INDEX komplettieren Billing (25.07.2008)
MOUNTAINS OF DEATH 2008: mit CARNIVOR DIPROSOPUS (19.06.2008)
MOUNTAINS OF DEATH 2008: mit KATALEPSY, HUMAN REJECTION und INVERACITY (24.05.2008)
MOUNTAINS OF DEATH 2008: mit CEPHALIC CARNAGE, REQUIEM und AGATHOCLES (17.03.2008)
MOUNTAINS OF DEATH 2008: erste Bandbestätigungen (04.02.2008)
MOUNTAINS OF DEATH 2008: Datum steht (06.01.2008)
MOUNTAINS OF DEATH 2007: CREPTITATION statt CEPHALIC CARNAGE (29.07.2007)
MOUNTAINS OF DEATH 2007: CEPHALIC CARNAGE komplettieren Billing (19.05.2007)
MOUNTAINS OF DEATH 2007: erhält Zuwachs (17.05.2007)
MOUNTAINS OF DEATH 2007: mit DYING FETUS (06.05.2007)
MOUNTAINS OF DEATH: Festivalupdate (16.04.2007)
MOUNTAINS OF DEATH 2007: mit IMMOLATION und GORYPTIC (19.03.2007)
MOUNTAINS OF DEATH: erste Bestätigungen (18.01.2007)
MOUNTAINS OF DEATH: SPAWN OF POSSESSION sagen ab (04.07.2006)

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Wir sind ja so schlimm neutral, wir haben gar keine Feinde mehr.