CULT OF LUNA und THE OCEAN am 24. Juni 2008 im Hansa 39, München
Noch keine Kommentare. Kommentar schreiben.Na bitte, es geht doch. CULT OF LUNA stürmen München und zwar so wie es sich gehört. Zuletzt im Februar 2005 als Support von BLEEDING THROUGH komplett vom Pech verfolgt, dank dem mieserablen Publikum, dem Stromausfall während "Echoes" und der Tatsache, das Klas Rydberg fast keine Stimme hatte. Nun scheint sich das Blatt gewendet zu haben, denn vor dem Hansa 39 stand um 20:45 eine ordentliche Menschenmenge, die sich diesen Abend nicht entgehen lassen wollte. Sie wären auch blöd gewesen, denn fanfreundliche 13 € Eintritt und zwei Bands, die sich bisher nur von ihrer Schokoladenseite gezeigt haben, stellte die beste Kombination der letzten Monate dar. Auf ins "Eternal Kingdom"!
THE OCEAN legten um 21:15 Uhr los, die Bühne in das Licht der LEDs getaucht, und das Ritual mit "Calymmian (Lake Disappointment)" zu beginnen. Und schon wieder waren zwei bis drei neue Musiker an Bord, die sich jedoch recht gut integrierten. Rein optisch waren eh hauptsächlich nur sechs eingenebelte Gestalten zu sehen, die in der Musik bestens aufgingen. Das Set bestand dieses Mal hauptsächlich aus Songs von "Proterozoic", der zweiten, epischeren CD des Doppelalbums "Precambrian". Schön, dass neben dem wuchtigen "Orosirian (For the Great Blue Cold Now Reigns)" auch zwei meiner Favoriten, namentlich "Ectasian (De Profundis)" und "Stenian (Mount Sorrow)" ihren Weg in das Set fanden. Dennoch waren THE OCEAN an diesem Abend nicht in der allerbesten Verfassung. Ein paar Fehler schlichen sich ein, die Musiker wirkten ein wenig müde und zum allem Überfluss war der Sound noch viel zu basslastig, so dass einige Details verschluckt wurden. Dem zum Trotz überrollten THE OCEAN ihr Publikum gnadenlos, mit intensivem, großartigem Material, so dass die kleinen Schwächen schnell vergessen waren. Der abschließende "Aeolian"-Klassiker "The City in the Sea" trat den gut 200 Zuschauern nochmals mächtig ins Gesicht, so dass nach 45 Minuten alles gesagt war. Toller Gig, aber diese Band hat man schon besser gesehen.
Setlist THE OCEAN:
Calymmian (Lake Disappointment)
Orosirian (For the Great Blue Cold Now Reigns)
Ectasian (De Profundis)
Stenian (Mount Sorrow)
The City in the Sea
Die Vorfreude auf CULT OF LUNA stieg nun erheblich an. Als die Schweden die Bühne betraten und überraschenderweise mit "Following Betulas", dem Rausschmeißer von "Eternal Kingdom", gleich in die Vollen gingen. Etwas fremd schien das neue Material dem Publikum zu sein, da hier noch zurückhaltende Reaktionen angesagt waren, doch nach "Owlwood" und spätestens mit dem majestätischem Titeltrack "Eternal Kingdom" war das Hansa 39 infiziert mit den Klängen aus Norrland. Während zu Beginn Gitarrist Johannes Persson den Gesang übernahm wurde das Bild nun vervollständigt durch Klas Rydberg, der ebenso wie seine Kollegen in der Musik voll aufging. Hier war keine verkopfte Progressive Band zu sehen, viel mehr eine emotionale Rockband. Kein großes Posing war angesagt, viel mehr ein leidenschaftliches sich-gehen-lassen. Gerade bei wunderbaren Stücken wie "Leave Me Here", "Finnland" und dem live sehr frei dargebotenem "Österbotten".
Den Abschluss bot das immer wieder gern gehörte "Echoes" von "Salvation" und "Ghost Trail", in dem sich die Intensität nochmals enorm steigerte, bis am Schluss jeder Anwesende aus dem Häuschen war. Zugaben gab es leider keine, auch kein "Dim" oder "The Watchtower“. Schade auch, dass die Abstecher in die Vergangenheit , vor allem "Somewhere Along the Highway" eher gering ausfielen, stattdessen gab es den Großteil von "Eternal Kingdom" zu hören, sicherlich auch nicht schlecht, aber mit dem neuen Material waren die wenigsten Anwesenden vertraut. Wie dem auch sei, bei großartigem Livesound waren die 80 Minuten intensivster Musik viel zu schnell vorbei. Und doch, CULT OF LUNA waren ebenso geschafft wie ihr Publikum. Dieses Konzert ging verdammt tief und war das bislang beste, dass ich von dieser Ausnahmeformation erleben durfte. Jungs, kommt bloß bald wieder.
Setlist CULT OF LUNA:
Following Betulas
Owlwood
Eternal Kingdom
Leave Me Here
Finland
Österbotten
The Great Migration
Echoes
Ghost Trail
THE OCEAN legten um 21:15 Uhr los, die Bühne in das Licht der LEDs getaucht, und das Ritual mit "Calymmian (Lake Disappointment)" zu beginnen. Und schon wieder waren zwei bis drei neue Musiker an Bord, die sich jedoch recht gut integrierten. Rein optisch waren eh hauptsächlich nur sechs eingenebelte Gestalten zu sehen, die in der Musik bestens aufgingen. Das Set bestand dieses Mal hauptsächlich aus Songs von "Proterozoic", der zweiten, epischeren CD des Doppelalbums "Precambrian". Schön, dass neben dem wuchtigen "Orosirian (For the Great Blue Cold Now Reigns)" auch zwei meiner Favoriten, namentlich "Ectasian (De Profundis)" und "Stenian (Mount Sorrow)" ihren Weg in das Set fanden. Dennoch waren THE OCEAN an diesem Abend nicht in der allerbesten Verfassung. Ein paar Fehler schlichen sich ein, die Musiker wirkten ein wenig müde und zum allem Überfluss war der Sound noch viel zu basslastig, so dass einige Details verschluckt wurden. Dem zum Trotz überrollten THE OCEAN ihr Publikum gnadenlos, mit intensivem, großartigem Material, so dass die kleinen Schwächen schnell vergessen waren. Der abschließende "Aeolian"-Klassiker "The City in the Sea" trat den gut 200 Zuschauern nochmals mächtig ins Gesicht, so dass nach 45 Minuten alles gesagt war. Toller Gig, aber diese Band hat man schon besser gesehen.
Setlist THE OCEAN:
Calymmian (Lake Disappointment)
Orosirian (For the Great Blue Cold Now Reigns)
Ectasian (De Profundis)
Stenian (Mount Sorrow)
The City in the Sea
Die Vorfreude auf CULT OF LUNA stieg nun erheblich an. Als die Schweden die Bühne betraten und überraschenderweise mit "Following Betulas", dem Rausschmeißer von "Eternal Kingdom", gleich in die Vollen gingen. Etwas fremd schien das neue Material dem Publikum zu sein, da hier noch zurückhaltende Reaktionen angesagt waren, doch nach "Owlwood" und spätestens mit dem majestätischem Titeltrack "Eternal Kingdom" war das Hansa 39 infiziert mit den Klängen aus Norrland. Während zu Beginn Gitarrist Johannes Persson den Gesang übernahm wurde das Bild nun vervollständigt durch Klas Rydberg, der ebenso wie seine Kollegen in der Musik voll aufging. Hier war keine verkopfte Progressive Band zu sehen, viel mehr eine emotionale Rockband. Kein großes Posing war angesagt, viel mehr ein leidenschaftliches sich-gehen-lassen. Gerade bei wunderbaren Stücken wie "Leave Me Here", "Finnland" und dem live sehr frei dargebotenem "Österbotten".
Den Abschluss bot das immer wieder gern gehörte "Echoes" von "Salvation" und "Ghost Trail", in dem sich die Intensität nochmals enorm steigerte, bis am Schluss jeder Anwesende aus dem Häuschen war. Zugaben gab es leider keine, auch kein "Dim" oder "The Watchtower“. Schade auch, dass die Abstecher in die Vergangenheit , vor allem "Somewhere Along the Highway" eher gering ausfielen, stattdessen gab es den Großteil von "Eternal Kingdom" zu hören, sicherlich auch nicht schlecht, aber mit dem neuen Material waren die wenigsten Anwesenden vertraut. Wie dem auch sei, bei großartigem Livesound waren die 80 Minuten intensivster Musik viel zu schnell vorbei. Und doch, CULT OF LUNA waren ebenso geschafft wie ihr Publikum. Dieses Konzert ging verdammt tief und war das bislang beste, dass ich von dieser Ausnahmeformation erleben durfte. Jungs, kommt bloß bald wieder.
Setlist CULT OF LUNA:
Following Betulas
Owlwood
Eternal Kingdom
Leave Me Here
Finland
Österbotten
The Great Migration
Echoes
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