CIRCLE OF GRIN: The Beauty Of The Beast [Eigenproduktion]
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Über drei Jahre hat es gedauert, bis CIRCLE OF GRIN ihren Nachfolger zum superben Debüt "Same As It Never Was" präsentieren. Mit dieser Scheibe haben die Gladbacher bewiesen, dass mit ihnen zu rechnen ist. Der Auftritt als "Best German Act" im Finale des "Global Battle Of The Bands" im Astoria Theater in London oder Fernsehaufzeichnungen beim WDR waren die eigentlich logische Konsequenz zu einem der besten Debüts einer deutschen Band.In den letzten drei Jahren ist aber viel passiert und es spricht nicht gerade für das Musikbusiness, dass CIRCLE OF GRIN ihr zweites Album ohne Plattenfirma veröffentlichen, sondern man die Scheibe nur über die Homepage bestellen, bzw. in den gängigen Portalen downloaden kann. Nach "Same As It Never Was" hätte sich jede Firma die Finger nach dieser Band lecken müssen.
Jetzt sind sie also endlich wieder zurück und vermischen weiterhin frech viele Stilrichtungen in ihrem Sound und nennen das Ganze der Einfachheit halber "Slam Rock". Die Grundrichtung ist etwas härter und straighter als beim Debüt, nicht ganz so "catchy". Der Hörer bekommt sämtliche interessante Trends der letzten 20 Jahre Rockgeschichte vor den Kopf geknallt.
Abgefahrene Gitarrensoli, ein härteres und aggressiveres Shouting beim Gesang mit häufigen "Scream-Einlagen", kurzzeitige Ausflüge ins Popgefilde, Hardrockflair, schwermetallisches Riffing, spannende Refrains und Grunge. Hier gibt es alles zu hören. Aber nicht nur ab und zu mal oder in einem Song, sondern konsequent über das ganze Album verteilt. Und das Besondere daran ist: Es funktioniert. Gebt der Scheibe eine Chance, denn sie muss wachsen. Ich war anfangs auch leicht enttäuscht und suchte Hits der Marke "How We Fade Away" vom Debüt und jetzt lässt mich die Scheibe nicht mehr los. Hört Euch den Song "Silouhette" an und ihr wisst schnell was ich meine (hier wird u.a. mit Cello und akustischen Gitarren experimentiert).
CIRCLE OF GRIN haben mit Album Nummer zwei eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie derzeit eine der heißesten deutschen Newcomerbands sind. Open-Minded Fans, die es sowohl hart, als auch gefühlvoll mögen, denen abwechslungsreiche Songs nicht zu stressig sind, sondern Gefallen daran finden, immer etwas Neues zu entdecken - genau die müssen zuschlagen!
Veröffentlichungstermin: März 2008
Spielzeit: 50:51 Min.
Line-Up:
Jan - Gesang
Deida - Gitarre
Sebi - Bass
Andre - Gitarre
Ben – Schlagzeug
Label: Eigenproduktion
Homepage: http://www.circleofgrin.de
Tracklist:
1. The Beauty Of The Beast
2. To Overcome The Gods
3. Get A Job
4. Fun (Is A One Way Ticket To Hell)
5. Everybody´s On Tv
6. Elite
7. Discoboy
8. Porn
9. In Your Sleep
10. Not Our Rulers
11. Buddy List
12. Silouhette
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