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PHARAOH: Be Gone

CD-Review vom 24.04.2008   drucken senden

cdreview - PHARAOH: Be GoneMit "The Longest Night" haben PHARAOH vor zwei Jahren ein verdammt starkes Album abgeliefert, das bei mir leider total untergegangen ist. Aber glücklicherweise hatte ich das große Vergnügen, die Band auf dem KEEP IT TRUE X zu sehen, so dass mir die große Klasse der Truppe um Ex-CONTROL DENIED-Sänger Tim Aymar noch mal ins Gedächtnis gerufen wurde und ich sogleich auch "The Longest Night" mal wieder aus dem Schrank gesucht habe. Nach den ersten paar Durchläufen von "Be Gone" war ich überzeugt. An den Vorgänger kommt die neue Scheibe definitiv nicht heran, trotzdem ist den Amis ein starkes, melodisches Power Metal Album gelungen. Aber das Album läuft weiter, auch auf meinem mp3-Player, wenn ich unterwegs bin. Einige Tage später ist der Rückstand auf "The Longest Night" schon beachtlich zurück gegangen. Das Album braucht halt ein paar Hördurchläufe und die soll es auch bekommen. Inzwischen bin ich der Überzeugung, dass PHARAOH es tatsächlich geschafft haben, das Niveau von "The Longest Night" locker zu halten. Ein Überhit wie "By The Nightsky" ist den Amis diesmal nicht ganz gelungen, dafür ist das Gesamtniveau der Sogs vielleicht noch mal einen Tick zwingender. Da wäre zum Beispiel "No Remains", welches mit harten Riffs ziemlich schnell startet, später mit diesen PHARAOH-typischen, melodischen Soli punkten kann und spätestens beim bombastischen Chorus, der mich unweigerlich an BLIND GUARDIAN zu besseren Zeiten denken lässt, explodiert. Bei "Red Honor" outet sich PHARAOH-Gitarrist Matt Johnsen dann als Star Wars-Fan, denn mittendrin erklingt plötzlich ein Gitarrenlead, welches frappierend nach dem Star Wars-Main Theme klingt. Epischer wird es bei "Buried At Sea" und "Cover Your Eyes And Pray" und mit "Telepath" haben PHARAOH kurz vor Schluss noch mal einen kleinen Hit versteckt. Auf ihrem dritten Album ist es PHARAOH erneut perfekt gelungen, musikalischen Anspruch und intelligente Arrangements zu kombinieren und somit ein weiteres Vorzeigewerk in Sachen melodischem US Power Metal abzuliefern, an dem dieses Jahr kein Genre-Fan vorbei kommt. Diese Band hat definitiv mehr Zuhörer verdient!

Veröffentlichungstermin: 25.04.2008

Spielzeit: 47:13 Min.

Line-Up:
Tim Aymar – vocals
Matt Johnsen –guitar
Chris Kerns – bass
Chris Black – drums


Produziert von Matt Crooks @ MCR Studios/Virginia
Label: Cruz Del Sur Records

Homepage: http://www.solarflight.net


Tracklist:
01. Speak To Me
02. Dark New Life
03. No Remains
04. Red Honor
05. Buried At Sea
06. Rats And Rope
07. Cover Your Eyes And Pray
08. Telepath
09. Be Gone



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Es wurden 14 Artikel zu PHARAOH im vampster-Archiv gefunden.
Artikelübersicht anzeigen:

CD-Review
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