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Persistance Tour 2007: SWORN ENEMY; EVERGREEN TERRACE, IGNITE, AGNOSTIC FRONT, HATEBEED am 3. Dezember 2007 in München

SWORN ENEMY sind wohl eine der metal-lastigsten HC-Bands unserer Tage. Das macht sie zu einem Muss für beide Zielgruppen  -  was den Publikumszuspruch anging, waren die New Yorker Jungs ganz vorne mit dabei: Kein Wunder  bei Songs wie "We Hate" oder "Beginning Of The End". Klasse Auftritt, der eine Frage aufwarf: Wie sollen EVERGREEN TERRACE da noch einen draufsetzen?


Aber schon die ersten Riffs gaben die Antwort: Die Band um Shouter Andrew (der Kerl hat eine Figur wie Gandhi) hat sich ganz dem Hardcore verschrieben und mit "Wolfbiker" eine fette Gute Laune-Scheibe in petto, von der sie einige Songs zum Besten gab, die sich nahtlos in eine Reihe alte Kracher wie "New Friend Request" einfügten. Songs wie "Chaney Can´t Quite Riff Like Helmet´s Page Hamilton" waren Bomben, bei denen es im Pit richtig zur Sache ging. Natürlich gab es den obligatorischen Circle Pit, ordentlich Hüpfen und Springen auf der Bühne und viel viel gute Laune. EVERGREEN TERRACE haben live Spaß und bringen eine Hammerstimmung in jeden Laden!

Selbiges gilt auch ohne Vorbehalt für IGNITE. Die Jungs hatten neben HATEBREED wohl die meisten Fans mitgebracht und wurden auch nur HATEBREED in Sachen Show geschlagen Gut gelaunt und motiviert wie immer, konzentrierten sich die Veteranen auf Songs ihres letzten Albums, bauten aber auch ein paar ältere Stücke ein, wobei einige Klassiker aber der kurzen Spielzeit von knapp 40 Minuten zum Opfer fielen. Auch wenn alle Musiker sichtlich Spaß hatten, vergaßen sie es nicht, die Fans zu Demonstrationen gegen Bush aufzuforern, wenn dieser in diesem Jahr in Deutschland "um Geld für den nächten verfluchten Krieg bettelt". Die Fans feierten IGNITE ohne Ende ab und ließen die Show zu einer der besten des Abends werden, wofür sich die Band mit dem Rausschmeißer-Song des "Our Darkest Days"-Albums bedankte. Checkt die Jungs unbedingt auf ihrer Tour mit Terror im April!

AGNOSTIC FRONT waren  Co-Headliner-Posten, was angesichts der Massen an Band-Shirt-tragender Fans zumindest optisch gerechtfertigt war. Der Pit, der vom ersten Ton an tobte, bestand anscheinend nur aus Skinheads über 1,90 Meter Körpergröße oder mindestens genau so großen Hardcorelern. Dementsprechend krass ging es zur Sache. Die New Yorker hatten leichtes Spiel, zockten Klassiker um Klassiker, von denen "Gotta Go" von einfach jedem Besucher mitgesungen wurde, und bauten einige aktuelle Songs ein. So und nicht anders will man Legenden sehen.

Und nun…Vorhang auf für die wohl größte und krasseste HC Band unserer Zeit: die übermächtigen HATEBREED! Was die Jungs hier im Backstage vom Stapel ließen war absolut nicht von dieser Welt. Ich habe noch auf keinem Konzert einen dermaßen fetten Sound zu hören bekommen wie den bei grandiosen Songs wie "Live For This", "Another Day, Another Vendetta" oder das alles zermalmende "Doomsayer" Wahnsinn. Die Kids waren auf pue Zerstörung aus, vom ersten Ton an herrschte auf der Tanzfläche "Pure Fuckin´ Mayhem" und Fronter Jamey kam aus dem Grinsen gar nicht mehr raus. Diese Band kann keine schlechten Gigs spielen und war auch dieses Jahr wieder ein würdiger Abschluss für die Persistence Tour 2007.

 

Gastreview vom Metalhat



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Autor-Info
  
Autor:Gast
Email:Gast
Datum:20.01.2008


  
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